Zitat Zitat von MEStake Beitrag anzeigen
Von meinem Arzt höre ich so Dinge wie Atemübungen, progressive Muskelentspannung und sowas.
In dem Aikido, das ich kenne, sind Atemübungen, Dehn- und Lockerungsübungen fester und regelmäßiger Bestandteil der Aufwärmgymnastik.

Eine entspannte Körperhaltung ("Durchlässigkeit") ist Ziel und Voraussetzung für eine "effektives" Üben im Aikido.

Wenn dein SV-Bedürfnis durch KM abgedeckt ist und du keinen Wettkampfsport suchst, dann könnte Aikido also eine Option sein.

Zitat Zitat von MEStake Beitrag anzeigen
Bin über eine Sportschule im Mülheim gestoßen wo u.a. auch Hapkido angeboten wird. Folgendes steht hier dazu:

Hapkido ist eine alte koreanische Kampfkunst ähnlich dem japanischen Aikido.

Sie beinhaltet Fuß- und Schlagtechniken, Griffe, Wurf- und Hebeltechniken sowie die Ausbildung in ostasiatischen Waffen (Kurzstock, Schwert).

Die mentale Ausbildung von Körper und Geist sowie Zen-Meditation sind fester Bestandteil des Trainings.
Dass beim Hapkido auch eine "mentale Ausbildung" stattfindet war mir bis dato auch neu. Find ich ganz interessant zumal man hier auch mal was mit Waffen macht, wo ich bis dato noch keine Erfahrung drin hab.
"Mentale (also 'geistige') Ausbildung von Körper und Geist" klingt für mich wie ein komischer Werbespruch. Eigentlich sollte jede KK in irgendeiner Form Körper und Geist schulen.

In meinem Aikido-Dojo, wie in vielen anderen auch, wird optional Zen-Meditation vor einigen Trainingseinheiten angeboten. Das heißt einfach, man sitzt eine halbe Stunde im Seiza oder Schneidersitz (optional unterstützt von einem Sitzkissen) und versucht an nichts zu denken.

Übrigens hat der Aikido Gründer, Morihei Ueshiba, selber kein Za-Zen praktiziert.