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Du hörst in der Kirche im Advent in der Lesung: "Eine Jungfrau wird schwanger werden ...". Im hebräischen Text heißt es " ... eine junge Frau ...".
Du hörst in der - von Luther übersetzten - Bibellesung aus der Hebräischen Bibel "Gott". Im hebräischen Text ist das Wort ein Plural: elohim.
Für die Veranstaltungen in der Kirche sind doch Leute mit einer theologischen Ausbildung verantwortlich?
Stammen Bibelübersetzungen nicht von Theologen?
War Luther nicht promovierter Theologe?
Und nun brauche ich weitere Theologen, die mir die Übersetzungen/Auslegungen von anderen Theologen richtig auslegen?

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Jesus reitet auf einem Esel nach Jerusalem hinein. Du hörst oder assoziierst arm, bescheiden, still - weil kein Pferd.
"bescheiden, still" habe ich nie mit dem Einzug in Jerusalem assoziiert.
Und ob das nun ein Pferd oder Esel war, ist in bezug auf Armut ja egalt, weil das Tier ja "geliehen" oder "gefunden" war.

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Die hörst Heiligabend: "Es waren aber Hirten auf dem Felde ...". Von diesen Hirten waren wohl etwa 2/3 Hirtinnen.
Du liest im Römerbrief von von JuniaS dem LeitER der Gemeinde in Rom. Damals vielleicht so etwas wie die Weltzentrale. Wenn du in den historische kritischen Textapparat schaust, dann siehst du, das JuniA mindestens genauso wahrscheinlich ist. Wenn nicht wahrscheinlicher. Dann wäre das allerdings eine LeiterIN gewesen.
Du kennst vielleicht die Namen der zwölf Jünger. Weißt du spontan, wieviele Frauen mit Jesus unterwegs waren?
Aha, das Bibel ist also nicht genderkorrekt...

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Wer hat dem Trupp das Brot gekauft? (Und die Schokolade für nach dem Essen?)
Das scheint mir so wesentlich, wie die Frage, ob Jesus eine Geldbörse hatte, oder nicht...

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Warum denkst du an Ehebruch, wenn da "Sünderin" steht?
Warum denkst Du, dass ich an Ehebruch denke, wenn da "Sünderin" steht?

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Wußtest du, daß es eine Gruppe von Christen gab, die sog. Stephanuschristen, die zwar getauft waren, aber irgendwie ohne daß sie dadurch den Heilige Geist bekommen haben?
Ich hätte jetzt gedacht, dass das auf die meisten Christen zutrifft...

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Wußtest du, daß das Erzählen einer Auferstehung zu damaliger Zeit zum guten Ton gehörte, wenn man jemandes Bedeutung in dessen Nachruf betonen wollte? Jeder Hans und Frans hat damals Leute geheilt, ist Tageintagaus über jede Pfütze geschritten, die die Möglichkeit gab, sich zu profilieren. Und am Ende ist man auferstanden. Das gehörte sich so für Kaiser und Heiler und Propheten.
Nein, das ist mir neu.
Welcher Kaiser ist denn übers Wasser gelaufen oder auferstanden?
Da die ersten römischen Kaiser ja aus pragmatischen Gründen eher unnatürlichen Todes starben, wäre das ja doof für die Nachfolger gewesen.
Ist Johannes der Täufer auferstanden?
Ist Petrus auferstanden?
Was haben die dann gemacht? Ein paar Tage rumgelaufen, die Wunden vorgezeigt und dann in den Himmel aufgefahren?

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So Sachen halt.
o.k. verstehe...
Gibt es schon eine enstprechende Bibelfassung mit Kommentaren, die klar machen, dass Jesus nicht etwa der von einer Jungfrau geborene und vom heiligen Geist gezeugte Sohn Gottes ist, sondern nur ein Wanderprediger unter vielen, über den Dinge erzählt wurden, die man damals über viele erzählte...?