Grundsätzlich gute Idee, aber bitte vorsichtig sein!
Als ich mal in einen Rollenspiel die Böse spielte, lebte ich mich so sehr ein, dass ich der Kollegin, die am Schluss der Szene (gespielt) wimmernd am Boden lag, fast einen kräftigen Tritt in den Kopf gegeben hätte.Ich hatte auf alle Fälle gut Lust dazu.
Diese archaischen Sachen, wenn sie erst mal geweckt sind, können ziemlich unwiderstehlich sein. Und sich dann herzlich wenig um zivilisatorische Nettigkeiten wie Regeln oder Achtsamkeit kümmern.
"fake it till you make it" dürfte in vielen Fällen ein brauchbarer Ansatz sein.die Frage ist also nur >>>>>> wie bekomme ich wieder Zugang dazu und wie verbinde ich es mit dem Übungsziel.?
Unter anderem auch bestimmte Situationen, bestimmte Geschichten; viele Frauen kommen zB erst dann richtig in Fahrt und können in einen solchen Zustand gelangen, wenn ihre Kinder bedroht werden. Oder wenn sonst etwas bedroht wird, das für diese Person sehr wichtig ist.
Wie man dann Kontrolle und freies Fliessen der Emotionen miteinander verbindet... ist dann auch noch die gute Frage.
Oder man kann auf Kissen hauen und sich den Kopf des Lieblingsfeinds dort vorstellen. Oder gleich sein Foto aufkleben. Oft reicht es auch, etwas auf den Vor-Trainings-Smalltalk zu hören, "und jetzt stell dir vor, dass du diese doofe Kundin vor dir hast, die dich heute so geärgert hat, und tu was du willst mit ihr!"





Ich hatte auf alle Fälle gut Lust dazu.
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