Ich kann dem "Wirkmechanismus" von Homöopathie auch überhaupt nichts abgewinnen, das ist als Erklärung einfach Blödsinn. WENN es eine systematische Wirkung gibt, und ich kenne intelligente, zuverlässige Leute die bei ganz eingegrenzten Problemen davon erzählt haben (Allergien), dann muss diese anders sein. Die Idee dass man irgendwas nimmt das Übelkeit verursacht, man verdünnt es extrem, und hilft dann gegen jedwede Form von Übelkeit egal wovon die verursacht wurde, erscheint mir tatsächlich sehr pseudoreligiös.

Wenn man tatsächlich Homöopathie ausprobieren möchte, dann bitte nur bei nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen, und das auch nur wenn es keine normale medizinische Behandlung gibt, oder als Ergänzung dazu. Bei Infektionen geht es sonst sehr schnell, da geht es im Zweifel um Stunden.

Ansonsten sollte gerade bei der Art wie Homöopathie eingesetzt wird, und wobei, der wissenschaftliche Nachweis zumindest des Wirksamkeitsgrades leicht möglich sein. Wenn man das auch bei genau den Erkrankungen die man gerne behandelt nicht kann, ist es bedenklich das trotzdem zu tun. Ich erwarte da eigentlich eine systematischere Herangehensweise, also auch eine Eingrenzung welche Arten von Problemen man behandelt, wie genau, und dann eine statistische Aufbereitung. Ein Schulmediziner der nebenbei mit Homöopathie arbeitet sollte ja in der Lage sein, einen labortechnischen Verlauf darzustellen.