@ Zocker & Royce
Die Ursprungsdiskussion ist ja mit dem Thema "einrasten" entstanden. Wenn im Karate jemand von einrasten spricht gehe ich (vielleicht zu Unrecht) davon aus, er meint das recht harte kime, was man oft gerade beim Shotokan sieht. Hier schlagen die Leute oft mit einer sehr hohen Vorspannung und schließen die Fäuste extrem fest. Das ist aus meiner Sicht kontraproduktiv. Karamitsos (immerhin Bundestrainer) ist hierfür ein gutes Beispiel, er ist recht hart und zackig, der ganze Körper wackelt mit, wenn er anspannt.
Wenn ich schlage ist meine Faust in der Grundhaltung so, als würde ich eine Nuss in der Hand halten, ohne sie zu zerdrücken. Die Spannung und das Schleißen der Faust wird großteils durch das Ziel bestimmt. Vermutlich schließe ich die Faust beim auftreffen unbewusst auch etwas fester, muss demnächst mal drauf achten.
Wie gesagt, ich gehe weniger von der recht natürlichen Körperspannung von Leuten die schlagen können aus, Kanken hat ja auch etwas zur Sinnhaftigkeit von Einrasten geschrieben. Ich gehe vom im Karate immer noch sehr sehr weit verbreiteten spannen & einrasten wie im Clip aus. Diese Leute verstehen unter den Begriffen oft etwas anderes.![]()





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