Mit dem Leseverständnis hapert’s dann wohl bei uns beiden. Deine Antwort hatte ja auch herzlich wenig mit dem zu tun, was ich gesagt und worauf ich mich (in diesem Faden generell) bezogen habe oder was ich vermitteln wollte. Ich erhol mich gerade auch noch vom plötzlichen Eintreffen in der Realität... Das muss man mir verzeihen und ich kann da leider auch auf die Schnelle nix relativieren
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(Ich hab’s auch noch nicht ganz geschafft, mich über die ganzen lohnenswerte Alternativen der Kinder zu freuen und bin noch am Überlegen, ob Du mir nicht auch mitteilen wolltest, dass die Betroffenen im, von Dir verlinkten, Zeitungsartikel immer noch besser dran sind als die, die gestorben oder elendig verhungert sind und man eigentlich auch über diese Alternative froh sein sollte. (/e: ... und wie sieht's mit denen aus, die sich nicht mal zu freuen wussten und sich bereits als Kind das Leben genommen haben, weil der Sport überhaupt nichts für sie war und das nicht akzeptiert wurde? Die gab's da leider auch... Es gibt leider nicht nur die, die sich mit dem Sport zumindest abfinden und ihm neutral gegenüberstehen. Auch deshalb und weil es für viele Personen wirklich eine Chance ist, wollte ich da auch nicht viel dazu sagen; nur dass sich viele hier das deutlich "schöner" und "entspannter" vorstellen, als es eigentlich ist und man merkt auch oft, dass es trotzdem Kinder sind... Ja, ich bin froh, dass wir hier die Wahl haben, es freiwillig auszuüben und nicht gezwungen werden und das sollten auch manche Eltern verstehen.))
(Interessante Interpretation. Wobei mMn da schon oft genug die Kinder durch genau dieses Handeln selbst zum Opfer gemacht wurden oder es bereits waren...)
Nö, das sind meist nur die üblichen Maulhelden, die irgendwelchen komischen Idealen hinterherrennen (oder selbst „zuhause vermittelt bekommen“ haben), sich selbst für das Alphatierchen und einen „echten Mann“ halten, das natürlich ständig betonen und dann auf einmal die Schnauze nicht mehr aufbekommen, wenn man das Zeug nicht mehr durch andere ausleben oder sie dazu zwingen kann und selbst mal zeigen soll, wie viel von dem ach so harten, überhaupt nicht verweichlichten und natürlich stolzen, ehrbaren und „echten Mann“ übrig bleibt (oder von damals übrig geblieben ist), wenn er mal liefern muss - und was da so für Ausreden kommen. Das hat auch herzlich wenig mit Vorbild und vorleben zu tun. Oft in Kombination damit, dass man durch die Kinder irgendwas kompensieren oder einen eigenen Traum ausleben will, für den man nie den Hintern hochbekommen hat.
Ja, das waren immer die ganz tollen Exemplare und das hat dem Kind sicherlich sehr geholfen... Wenn da ein Junge vor jedem Training heulend in der Umkleide sitzt, weil er Angst vor den Schmerzen und den Schlägen hat und den Sport so überhaupt nicht mag, muss man ihn nur zwingen, klare Sache und so härtet man ihn ab... Notfalls einfach mental brechen und neu aufbauen! (... oder mit den Worten eines Vaters, die mir auch nach all den Jahren noch im Kopf geblieben sind: "Wenn zu schwach, dann eh nix Mann und keinen Wert. Zu schwach für Sport zu schwach für Leben und Familie.").
Ich versteh schon (/e: um mal beim Thema zu bleiben, weil die generelle Aussage natürlich so pauschal immer zutrifft und bezogen auf Deine Antwort auf meinen Post hinsichtlich der "Erziehung"), es ist nur dann Erziehung, wenn man das Kind zu einer Sportart zwingt, auf die es so überhaupt keinen Bock hat, aber Papa gerne sehen will oder darin einen Traum auslebt - das bringt ihm ganz viel im Leben - und die tollen Werte kann man natürlich auch nur vermitteln, indem man die eine ganz bestimmte Sportart ausübt und die Erziehung auch noch an den Trainer auslagert, anderen ganz hart auf die Fresse haut und selbst ordentlich was abbekommt.
Ich hätte da noch 'ne Mülltonne voll Urkunden und Preisen abzugeben und am Rande: Ging nicht für jedes Elternteil gut aus, wenn man die Kinder auch noch zu einem Sport zwingt, der sie befähigt, kämpfen zu können und einen harten Kerl aus dem Kind macht. Insbesondere wenn die Jungs mal physisch was auf dem Kasten haben. In dem Fall hat sich's dann richtig ausgezahlt, dass der Junge wohl jahrelang neben dem Training "abgehärtet" wurde und der wollte Papa dann mal zeigen, was er so gelernt hat...
Wo würde man hinkommen, wenn man im Training nur noch die Kinder hätte, die wirklich Spaß am Sport haben und ihn freiwillig machen und die keine regelrechte Abneigung oder Angst vor dem Sport haben - auch wenn die Motivation mal nachlässt, sie es jedoch freiwillig machen...
Vom Tablet gesendet.





. Deine Antwort hatte ja auch herzlich wenig mit dem zu tun, was ich gesagt und worauf ich mich (in diesem Faden generell) bezogen habe oder was ich vermitteln wollte. Ich erhol mich gerade auch noch vom plötzlichen Eintreffen in der Realität... Das muss man mir verzeihen und ich kann da leider auch auf die Schnelle nix relativieren
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. Oft in Kombination damit, dass man durch die Kinder irgendwas kompensieren oder einen eigenen Traum ausleben will, für den man nie den Hintern hochbekommen hat.
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