Zitat Zitat von Shintaro Beitrag anzeigen
Was ich mich aber eher frage, was der geschichtliche Hintergrund für Hanbo-Jutsu von Bedeutung wäre. Würde das Hintergrundwissen denen was nützen, die Hanbo-Jutsu gerade erarbeiten und im DJJV etablieren? Einige, die die modernen Systeme ausüben, insbesondere im SV Bereich, sind doch eher mehr an SV und an den neuzeitlichen Wissenschaften interessiert. Was bringt denen dann der geschichtliche Hintergrund.
Siehste, da ist das hüpfende Komma. Japanisches Hanbojutsu hat mit dem DJJV keinerlei Schnittmengen. Wenn ich jetzt nichts verwechsle, hat deutsches JJ aber traditionell sehr viele Polizisten und Polizeianwärter, wird auch in Polizeisportvereinen betrieben.
Die müssen üben, wie man mit einem Knüppel umgeht, wie man verhindert, daß jemand die Waffen vom Gürtel klaut, usw.
Da braucht man keine unverstandene Kata und erst recht keine Kataparodie.

Klasse 1: Auf Abstand halten, Waffengurt sichern.
Klasse 2: Stock ziehen, auf Abstand halten, Androhung unmittelbaren Zwangs.
Klasse 3: Unmittelbarer Zwang - Griff brechen, Gegner überwältigen und zu Boden ringen. Festlegen und Fesseln.
Klasse 4: Unmittelbarer Zwang - Kampf.

Das ganze alleine und mit Partner, Sparring, dazu Szenariotraining unter Anleitung erfahrener Polizisten, die schon brenzlige Situationen hatten, wo es auch schon mal schiefgegangen ist.
Fallanalysen aus dem Polizeialltag. Rechtliche und dienstliche Rahmenbedingungen.

Fertig wäre ein Stockkampfprogramm, dem die Bude eingerannt würde. Es wäre modern, relevant, wertvoll und könnte die Expertise vieler Leute einbinden, die echte praktische Lebenserfahrung und funktionierende Alltagstricks beisteuern.

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Eine weitere Frage, die ich mir stelle, wie Kata hier tatsächlich ausgeführt werden sollen.
Gar nicht.