Ups, da machen sich die 10 Jahre Pause bemerkbar. Ja, ich meinte natürlich den Tai-Otoshi.

Die Geschichte mit der Kriegsgefangenschaft fand ich auch immer seltsam, in der Sportschule hängen alle möglichen Dokumente an den Wänden, die fangen aber alle bei 1949 an. Es gibt auch Urkunden in japanischer Schrift, da kann ich nur leider nichts mit anfangen.

Mir waren Beinhebel damals im Judo völlig neu, habe ich in meinem Verein nie gesehen und für einen kleinen Verein hatten wir schon "hohe" Danträger, mein erster Lehrer war 3. Dan, der zweite damals 5. Dan, den gibts heute noch (6. Dan). Ist aber auch echt lange her jetzt. Aber die meisten Vereine sind bekannterweise Wettkampf orientiert.

Mit dem Wiedereinstieg im Judo tue ich mich heutzutage auch schwer, weil viele Techniken deutlich verändert wurden, um den Wettkampfregeln zu entsprechen. Da habe ich echt Probleme mit.

Also ich habe das damals so verstanden, dass Norbert Prass drei Jahre gegen Ende der 70er "drüben" gewesen ist, da konnte ich vermutlich gerade laufen und ich darf schon länger Auto fahren.
Nach eigener Aussage hat er in Japan auch an Turnieren teilgenommen, als Tourist macht man das eher nicht. Gab es in den 70ern die Touristen-Geschichten überhaupt schon? Vermutlich eher nicht, ist aber nun wirklich vor meiner Zeit.

In der Judoschule Prass wurde in jedem Fall nicht gekämpft, weder im Jiu Jitsu noch im Karate, daher habe ich damals dort auch kein Karate lernen wollen, im Judo habe wir zumindest Randoris gemacht.

Als Historiker bin ich nicht bewandert, wenn ich mal Urlaub in Tokio mache, gönne ich mir vielleicht den Spaß und frage nach.

Weißt du denn etwas über den Jiu-Jitsu-Club Düsseldorf, der vor dem WKII existiert hat?