Verdammt, jetzt habe ich doch weitergelesen. Das Fleisch ist willig aber der Geist schwach.

Der aus der Altbier- und Killepitsch Stadt schrieb:
Bis zu welcher Konsequenz man trainieren sollte/kann ist natürlich diskussionswürdig und hängt von vielen Faktoren ab, aber grundsätzlich sollte man sich schon klar sein, was man da macht wenn man mit Waffen trainiert.
1+. Leider ist das vielen nicht bewusst. Ist mir schon im HF aufgefallen. Es gibt einen Grund warum „Gewaltverherrlichung“ von den „Medienwächtern“ kritischer gesehen wird, als „realistische“ Gewaltdarstellung. Und genau diese Verherrlichung bzw. die damit i.d.R. verbunden Verharmlosung (der edle Ritter der den klinischen Stich ausführt) ist viel bedenklicher als Menschen, die sich mit der brutalen Realität beschäftigen und die sich bewusst sind, welche Schaden man mit Waffen anrichten kann.

Maddin.G schrieb:
Hat er die Fähigkeiten eine Klinge gegen jemanden unkooperativen ins Ziel zu bringen? Das weiß keiner.
Doch ich, ich habe es getestet. Er hat die Fähigkeit.

Ein Boxer übt nicht wie man boxen könnte, sondern er boxt
Ein Boxer übt boxen und als Bestandteil dessen lernt er wo er, wie hinschlagen muss um den Gegner KO zu schlagen. Die Schlaghärte übt er am Sandsack, die Hemmungen den Gegner zu schlagen (bei vielen vorhanden) baut er bei Partnerübungen und im Sparring ab. Was er normalerweise (in guten Schulen, gibt auch andere) nicht übt ist im Training seinen Sparringspartner auszuknocken. Das hebt man sich für den Ring auf und manch einer für „die Straße“.
1 zu 1 übertragbar, den genauso, sieht es beim Waffenkampf aus. Nur das die Wahrscheinlichkeit es wirklich anwenden zu müssen, deutlich niedriger ist – für die überwiegende Mehrheit bei uns hier.