
Zitat von
kelte
MMA hat alle Abbruch-Kriterien für Kämpfer entfernt - und das macht in Kombination mit der Auflage, dass nur ein Ringrichter den Kampf beenden kann, MMA so einzigartig menschenfeindlich.
Egal wie oft Du diesen Unsinn wiederholst - er wird dadurch nicht richtiger.
Mal davon abgesehen, zumindest in Deutschland sind derartige Regelungen juristisch unwirksam.
...ist der Kampf ab dieser Sekunde zu Ende -völlig unabhängig davon, ob das dem Ringrichter passt, ob der das gerade gesehen hat.
Ein Gegner kann sich in so einer Situation nur darauf berufen, das tappen etc. nicht bemerkt zu haben, weil jeder Angriff danach eine Straftat ist.
Steile Theorie für jemanden der sich vor kurzem noch von seinem Anwalt solche grundlegenden Dinge wie "Fahrlässigkeit" erklären lassen mussten.
Allein schon, dass Du hier nicht zwischen objektivem und subjektivem Tatbestand differenzierst, solche Banalitäten wie "Eventualvorsatz" bzw. den Vorsatz außen vor lässt, die Problematik der "eigenverantwortlichen Selbstgefährdung" vollkommen ignorierst etc. pp. würde dazu führen dass sich jeder Professor an Deinen substantiierten Ausführungen und Schlussfolgerungen zu diesem Thema erfreuen könnte.
Geändert von Little Green Dragon (15-05-2019 um 14:24 Uhr)
"It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain
"Whoever said one person can’t change the world never ate an undercooked bat..."