Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Stehen. Gefüllt durch unterschiedliche Vorstellungen/intent. Aus den statischen Übungen folgen bewegte Solo-Übungen, in denen die Bewegung ebenfalls durch Vorstellungen/intent als eine "innere Bewegung" erzeugt wird. In Partnerübungen wird Verbindung/kleben ohne Greifen geübt. Und schließlich mittels dieser Verbindung die eigene, innere Bewegung in die Struktur des Partners übertragen. All das wird dann in das Üben der kata integriert, die aufzeigen wie ein Partner unter martialen Aspekten kontrolliert werden kann.
Klingt aber überhaupt nicht wie die japanische Übungsweise, sondern wie die chinesische a´la kanken. Wenn ich mich recht entsinne, bist du "Fan" von Dan Harden?

Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Zum einen Aspekte von dem, was ich unter "innerer Bewegung" verstehe, zum anderen Formen "äußerer Bewegung". Einige der Lehrer, bei denen ich übe, würden formulieren: Zum einen jemand, der gelernt hat, "Fleisch und Knochen zu trennen und unabhängig voneinander zu bewegen" ("innere" Bewegung). Zum anderen jemand, der "Fleisch und Knochen als ein Ganzes" bewegt ("äußere" Bewegung).
Sehr schöne Erläuterung, danke.

Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Ryabko hat kein technisches System, man weiß also nicht wie er seine Schüler dahin bringt.
Die Systema-Leute die ich gefragt habe, wussten das auch nicht, sowas wie taoistische Prinzipien kannten sie nicht.
Saito hat ein technisches Übungssystem zum erlernen innerer Struktur und Bewegung, das zunächst mal über korrekte Positionierung, Winkel etc. eine formelle Struktur aufbaut, die es dann etwas einfacher macht, die inneren Aspekte zu üben.
Ebenfalls danke .