Was soll eine indirekte/passive Messung im Formalismus der QT sein?
er lässt nach meinem Eindruck die wesentliche Information weg, die die Blütenträume seiner Mit-Esoteriker zum Platzen zu bringen geeignet ist:
Das konkrete Ergebnis einer Messung eines Objekts, das durch die QT als Überlagerung von verschiedenen Möglichkeiten beschrieben wird, ist nicht vorhersehbar oder gar beeinflussbar, man kann nur Wahrscheinlichkeitsaussagen treffen.
D.h. eine "Quantenmünze" kann zwar vor der Messung in einem Überlagerungszustand von Kopf und Zahl sein und durch die Messung wird dann eine dieser Möglichkeiten realisiert...
Nur ist das Ergebnis ein zufälliges und der Beobachter hat keine Möglichkeit, durch Erwartungshaltung oder sonst was, zu bestimmen, was er messen wird.
Ein ziemlich ohnmächtiger Schöpfer.
Wenn man der Vielweltentheorie folgt, spaltet sich der Beobachter in zwei auf, von denen einer Kopf und einer Zahl beobachtet.
Aber diese Beobachter leben in völlig getrennten Welten, ohne jegliche Möglichkeit des Austausches oder des Wissens übereinander.
Was habe ich davon, dass es theoretisch sein könnte, dass es ein Universum mit einem Pansapiens gibt, der sechs Richtige im Lotto hat, wenn ich in meinem Universum
nur zwei habe?





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