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Thema: Homöopathie

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  1. #11
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    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Pest und Cholera sind vor allem durch hygienische Massnahmen abgeschafft worden. Zum Beispiel in London, wo die Cholera Anlass gab, eine Kanalisierung zu bauen, die Wasserqualität zu überwachen - und weg war das Problem.

    Oder Nigeria, die Ebola über konequente Hygiene im Griff halten, Angesteckte finden, isolieren, pflegen.
    Denkst Du eigentlich nach, bevor Du irgend etwas schreibst?

    Um die Entstehung und Ausbreitung einer Krankheit und die Behandlung von Betroffenen in einen Topf zu werfen, muss man schon Scheuklappen in der Größe von Bettlaken umgeschnallt werden.
    Wenn Du irgend etwas anderes verbreiten oder ausdrücken möchtest, als dass das Krankheitsbild der Pest an Patienten durch die Verabreichung von Antibiotika zuverlässig behandelt wird, ist das einfach gelogen. Das braucht man auch nicht diskutieren, da ich davon ausgehe, dass Du bewusst hier mehrere Dinge vermischst, um irgendwelche Rechtfertigungen zu suchen.

    langfristig sind wir sowieso alle tot.
    Wer sowas schreibt, beweist, dass er nicht im Entferntesten bereit ist, irgend etwas zu diskutieren.

    in der Zwischenzeit dürftest du aber grösste Probleme haben, Leute zu finden, die Schulmedzin so konsequent ablehnen, wie du die Homöopathie ablehnst.
    Dein niveauvoller Diskussionspartner würde jetzt schreiben "dummes Zeug".

    Von sehr vielen Menschen wird die medizinische Versorgung bzw. Teilbereiche hiervon bewusst und aus verschiedensten Gründen abgelehnt. Mit aller Konsequenz. Ich nenne hier deswegen keine Beispiele, weil ich weder eine politische, noch ähnlich geartete Richtung einschlagen möchte.

    Du bist ja zum Glück kein Mediziner oder Homöopath. Daher kannst Du denken, was immer Du möchtest. Nur in dem Moment, wo Du Dich als "Experte" hinstellen würdest und bei arglosen Patienten irgendwelche unrichtigen Aussagen triffst, ist das in meinen Augen Betrug.
    Und so etwas ist gerade im medizinischen Bereich ein eigentlich absolutes no go, da es allerdings doch des Öfteren an der Tagesordnung zu finden ist, sollte man diese Dinge auch konkret benennen dürfen.

    Es ist eine gute Sache, mit Placebos zu arbeiten. Gerade bei Kleinkindern hilft so etwas in Maßen gut, diese möchte man außerdem nicht unnötig Medikamenten aussetzen. Die Gründe für eine solche Hilfe habe ich z.B. hier schon genannt.
    An etwas zu glauben ist nun letzten Endes eine persönliche Einstellung. Meinen Großeltern hat der Glaube an Gott viel gegeben, das Leben wesentlich bereichert. Warum sollte man diesen Menschen permanent eine andere Sicht der Welt vorführen?
    Letzten Endes gibt es immer Dinge, die unterschiedlichen Menschen auf eine jeweils unterschiedliche Art helfen können, hat Frank ja auch schon geschrieben. Meine Frau nutzt auch homöopathische Mittel und ich begrüße das ausdrücklich, denn ihr hilft es.
    Gleichzeitig sollte man den Verstand mitbringen und sehen, wo die Grenzen bei solchen Mitteln liegen. Für sich selbst kann man immer eine andere Entscheidung treffen, aber in dem Moment, in dem andere von der eigenen Entscheidung abhängig sind, hat man sich gefälligst nach bestem Wissen und Gewissen zu informieren und die Stärke zu beweisen, anderen falls erforderlich der Hilfe von Fachleuten anzuvertrauen und nicht dem eigenen begrenzten Verständnis anzuhaften. Das grenzt ja fast schon an Körperverletzung...
    Ich schreibe das alles deswegen so direkt, weil mir durchaus Fälle bekannt sind, in denen sich Eltern oder Familienmitglieder gegenüber Hilfsbedürftigen so verhalten haben, dass die Gesundheit und auch das Leben massiv gefährdet wurde. Da ist auch hier nicht weit hergeholt, denn wer sich bereits in solchen Diskussionen so sehr in der eigenen Welt abschirmt, dass er nicht einmal bereit ist, differenziert zu antworten, sollte bzw. muss sich auch solchen Überlegungen stellen.

    Und zu dem Thema, dass es Fälle gibt, in denen Schulmedizin nicht geholfen hat, Homöopathie aber schon: es gab diesen Fall eines Krebspatienten, der unheilbar erkrankt war. Während dieser Zeit erfuhr er, dass seine Frau ein Kind erwartet. Also konzentrierte er sein Leben darauf, sich über dieses Ereignis zu freuen, sich als Familie zu fühlen und den Gedanken zu verdrängen, dass ihm vielleicht nur noch kurze Zeit zu Dritt bleiben würde.
    Nach einiger Zeit zeigte sich, dass die Metastasen rückläufig wurden. Der Mann konnte vollständig genesen. Ohne jede Homöopathie und ohne, dass es eine schulmedizinische Erklärung gab.
    Solche Dinge passieren. Sicherlich auch regelmäßig. Und daher gibt es sicherlich auch Beispiele, in denen Homöopathie geholfen hat. Die Psyche kann sehr viel bewirken. Das ändert überhaupt nichts an der Tatsache, dass man sich in den bekannten und erprobten medizinischen Gebieten bewegen sollte. Das hast Du nicht bestritten, ich weiß. Aber die Behauptung, dass anhand solcher Beispiele mehr als ein Placebo-Effekt über homöopathische Mittel bewirkt wurde, ist Dein persönlicher Glaube. Und nichts weiteres. Erst recht keine wissenschaftliche Grundlage.
    Geändert von MCFly (31-08-2019 um 09:54 Uhr)
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    Dabei würdest Du sogar beim Schattenboxen verlieren. Kannix

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