ich kenne nun genau Null Personen, auch aus der eher esoterisch/alternativen Ecke, die bei ernsthaften Erkrankungen (also sowas wie Krebs) nicht gründlich über das schulmedizinische Angebot nachdenken. Und sich in der Regel dazu entschliessen, Schulmedziin zu nutzen. Vielleicht nicht die ganze Palette, vielleicht nicht als einzige Methode - aber sie tun es.
Wenn es Menschen gibt, die sich dazu entscheiden, keine Chemo (Bestrahlung, OP, whatever...) zu machen - vielleicht weil sie Lebensqualität, in der kurzen Zeit, die vermutlich bleibt, höher schätzen als eine eventuelle Verlängerung des Lebens - ist das auch eine legitime Entscheidung.Nehmen wir bestimmte Krebserkrankungen - eine Chemotherapie ist keine Garantie und belastet den eh schon angegriffenen Organismus sehr stark, manchmal auch leider mit letalen Folgen. Aber die Patienten haben wenigstens noch eine Chance.
langfristig sind wir sowieso alle tot.Wer glaubt er könne derartige Erkrankungen mit Zucker behandeln lassen unterschreibt unweigerlich sein Todesurteil.
in der Zwischenzeit dürftest du aber grösste Probleme haben, Leute zu finden, die Schulmedzin so konsequent ablehnen, wie du die Homöopathie ablehnst. Schulmedizin ist nach wie vor der Standard für alles. Allen bekannt. in den Medien als die beste Methode verbreitet. mit dem höchsten Prestige.
Wie viele denn?Man muss ja nicht mal gleich so ins extrem gehen: Es gibt leider genügend Fälle von ernsten - aber schulmedizinisch durchaus behandelbaren - Erkrankungen bei denen die Leute eben verstorben sind, weil sie dachten der Zucker würde es schon richten.
ein paar belastbare Zahlen wären nett als Referenz.
und ausserdem gilt: auch der Tod kann und will gelegentlich akzeptiert werden. Wir sind Menschen, nicht Unsterbliche.





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