Stimmt, du gehörst du den Anständigeren hier, in der Tat.
ich bin ja nicht dafür, dass Forscher sich beliebig Zeug reinschütten. Sondern halt gezielt, kontrolliert und an einem wohl definierten Punkt der Entwicklungsverfahren. Einfach um den Respekt vor der Sache nicht zu verlieren.U.A. und besonders dein Vorschlag zum... sagen wir mal explorativen Umgang mit wirkpotenten Medikamenten lässt aber sehr wohl auf eine gewisse "Unbedarftheit" schließen.
(ich kenn das durchaus in ähnlicher Form von Tätowierern... die sich bewusst gelegentlich tätowieren lassen, einfach um nicht zu vergessen, wie es sich für ihre Kunden anfühlt).
Es muss nicht jeder alles in vollem Ausmass selbst erlebt haben - aber doch in genügendem Ausmass, um zu wissen, was eine Substanz tut, und zwar im eigenen Körper, und nicht einfach theoretisch aus einem Buch gelernt, wo man dann sagt "aha" und weiter macht wie bisher. Die Patienten würden's danken.Davon abgesehen, es gibt tatsächlich eine ganze Reihe von Ärzten die zahlreiche Medikamente mal an sich selbst ausprobiert haben, aber der Vorschlag sowas zur Regel, oder gar zur Verpflichtung für manche zu machen ist wirklich sehr abseitig, wenn auch nicht für dich.
Ausser "aber das sind gefährliche Substanzen!" mag ich mich an kein *gutes* Argument erinnern. Ja, gerade WEIL es gefährliche Substanzen sind, ist es wichtig, dass jene, die sie verschreiben, darüber Bescheid wissen - nicht nur theoretisch, auch praktisch.Und auch an diesem Punkt wurde hier gezeigt, dass gute Argumente dich nicht von deinem Holzweg abzubringen vermögen.






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