Was mich persönlich ja wundert ist, dass Budo Romantik so hoch angesehen ist? Ich war da immer eigenen, mich haben Martial Arts Filme immer davon abgeschreckt mich für Kampfkunst zu interessieren. Nur komplett unrealistische Kampfstile die im echten Leben nicht möglich sind, (wie z.B die Kampfkunst der Jedi Star Wars ) hatten auf mich ein gewisses "Appeal".
Aber für viele Leute sind diese Bruce Lee oder Ninja Filme ja ein Einstieg in die Kampfkunst. Da gehen die Leute auch mit bestimmten Erwartungen heran. Ich fand diese Geschichten aber schon immer unglaubwürdig. Am "besten" gefällt mir ja immer noch der Karate Mythos, dass Karate eine Kampfkunst der armen Bauer war um sich unbewaffnet gegen einen Samurai mit Schwert zu behaupten. Selbst ohne das kleinste Hintergrund Wissen über Kampfkünste erschien mir das immer schon wie der reinste Mumpitz.
Aber die Leute scheinen das echt zu kaufen, sonst hätte man das nicht in zig Vereinen verbreitet. Ein weitere Klassiker sind die Ju Jutsu Geschichten oder Jiu Jitsu Geschichten wie es in unseren Breitengraden oft genannt wird. Diese Räuberpistolen findet man viel zu oft.
Was mich am meisten schockiert ist ja der Umstand, dass in unserer Gesellschaft ja normalerweise kritisches Denken gefragt ist und das man selten alles für bare Münze nimmt, was einem erzählt wird.
Nur in den Kampfkünsten ist das wohl anders. Da scheinen manche Leute ihr Gehirn echt zusammen mit der Straßenkleidung abzulegen sobald sie in der Umkleide ihren Gi anziehen und die Sporthalle zu gehen.





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