Ja, ich zitiere mich selbst... sorry!
Ich möchte jedoch nochmal auf dieses Thema zu sprechen kommen.
Vor einigen Wochen wurde im Japan-Bereich dieser Thread eröffnet: https://www.kampfkunst-board.info/fo...chtb%C3%BCcher
Es geht um zwei Vorträge im Deutschen Klingenmuseum Solingen und da im Speziellen um den von Michael Mattner: https://www.youtube.com/watch?v=KPb0...QhVfmeVhSkzBYU
Meine Vorbehalte mit dem Vortrag habe ich bereits im entsprechenden Thread kurz dargelegt.
Da wir hier aber nicht im Japan-Bereich sind, möchte ich das gerne noch etwas ausführen: Schriften, welche die DNA einer Ryûha betreffen, können zwingend nur mit weiteren Inhalten technischer und philosophischer (evtl. auch religiöser) Art entschlüsselt werden.
Da Herr Mattner der Yagyû Shinkage-ryû weder als Schüler oder gar als Lehrer angehört, erschliesst sich mir diese Arbeit und dieser Vortrag nicht, bzw. nicht in dem Masse, wie es sich der Präsentator evtl. vorstellt.
Würde sich nun ein hochrangiger Vertreter einer anderen Ryûha mit diesem zentralen Text der Yagyû Shinkage-ryû auseinandersetzen, könnte dieser u. U. auf das Wissen in seiner Schule zurückgreifen, um sich dem Text annähern zu können. Da würde es dann noch darauf ankommen, aus welcher der drei bzw. vier Hauptströmungen der jap. Schwertkampfkunst seine eigene Ryûha hervorgegangen ist. Denn Schulen, welche aus derselben Hauptströmung stammen, teilen meist auch gewisse Inhalte, was dann wieder einen direkten Einfluss auf das Textverständnis bzw. dessen Entschlüsselung hätte.







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