Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
Wie weltfremd ist die Annahme, dass eine Frau Schläge auf den Kopf genauso wegsteckt wie irgendein Stiernacken?
Das Gefährliche ist nicht die Gesamt-Bewegungsamplitude, die ein Kopf nach einem Treffer vollführt, sondern die durch den Treffer auf Kopf und damit auch aufs Gehirn wirkende Initialbeschleunigung!
Wir erinnern uns: Das Gehirn schwimmt einfach so in der Kalotte herum. Nix mit Muskeln an dieser Stelle! Wird der Kopf nun durch Stoß oder Schlag beschleunigt, überträgt sich diese Beschleunigung auch aufs Gehirn. Muskulatur oder ein externes Hindernis begrenzen dann die Bewegung, die der Kopf vollführt bzw. verzögern diese Bewegung wieder. Mehr oder weniger abrupt.
Das Gehirn aber behält die durch die ursprüngliche Beschleunigung ausgelöste Bewegung bei, bis es an die der initialen Auftreffstelle entgegengesetzten Stelle gegen die Schädelkalotte knallt. Und da knallt es nun mal dagegen, wenn anfänglich genügend Wums eingewirkt hat. Und DAS ist das Gefährlich bei stumpfen Einwirkungen auf den Kopf. (Hammer, Eispickel oder sonstige direkte invasive Noxen sind was anderes.)

Wo also soll maskuline Muskulatur da was ausrichten?