Deine Einschätzung der von dir ausgesuchten Systeme würde ich so unterschreiben und kann dir zu "The Approach" folgendes sagen:

Ich habe Eddie und "The Approach" vor sieben Jahren zum ersten Mal kennengelernt und erlebt. Ich war neugierig, etwas skeptisch zu Beginn, aber offen.
Ich muss sagen dass ich bis heute keinen Ansatz kennengelernt habe (nach vielen Jahren im Hybridbereich) der so reduziert, effektiv und didaktisch / methodisch so gut aufgebaut ist.

Nach nur drei Stunden unter Eddies Anleitung saß das grundlegende Bewegungsmuster sowie die Umsetzung in der korrekten Distanz mit dem richtigen Druck bei allen Seminarteilnehmern und jeder hatte eine solide Plattform um darauf aufbauend weiter zu trainieren. Und das ohne im Hinterkopf haben zu müssen dass nun noch X weitere Techniken, Module, etc. abgearbeitet werden müssten.

The Approach deckt nicht alle denkbaren Situationen ab. Das tun die wenigsten Systeme wirklich und wenn sie es tun kratzen sie an der Oberfläche (was in Ordnung ist) und verweisen früher oder später auf das Crosstraining mit anderen Systemen. Ob man nun vom Defence Lab aus bspw. später noch was für den Bodenkampf dazu nimmt oder diese Entscheidung vom Approach aus trifft, bleibt sich also im Grunde gleich.

Eddies Methode ist wie gesagt sehr reduziert, gleichzeitig aber raffiniert genug um im Gruppen und im Einzeltraining lange Freude an der Attributsentwicklung zu haben.

Wenn jemand eine schnell erlernbare, simple aber solide Methode zur SV erlernen will, dabei auf die Abwehr von Maschinengewehrbedrohungen, Handgranatenentwaffnungen, etc. ( ) verzichten kann, würde ich The Approach empfehlen und dann bei Gelegenheit Seminare wie bspw. Tobias Brodalas "Praktische Gewalthandhabung" oder ähnliches besuchen.