Mir geht es in diesem Thread inzwischen in erster Linie um Brainstorming im Sinne von Andere zum Nachdenken anregen und selbst neue Blickwinkel zu bekommen, bzw. zu sehen was ich selbst noch tun kann (im vernünftigen Rahmen, bin kein Prepper).Klaus:
Für Wasser gibt es doch nur die Optionen Mikrofilter, Abkochen (hilft nicht gegen Gifte) oder Verdampfen und Kondensieren.
Bei dieser „Rückfrage“ ging es mir genau darum, dass man sich selbst die Frage stellt welche Möglichkeiten man zuhause hat Wasser aufzubereiten. Zu den genannten würde ich noch die Vorfilterung (und andere Verfahren um Schwebestoffe zu entfernen) hinzunehmen, gerade stark verschmutztes Wasser macht den Filter sonst sehr schnell zu (und auch vorm abkochen sollte die Brühe einigermaßen vorbereitet sein.
Bei abkochen kommt man dann auch schnell an den Punkt, dass man eine stromunabhängige Möglichkeit Wasser zu erhitzen benötigt. Bei Giften (chemischer Verunreinigung) hilft der Mikrofilter auch nicht zwingend und Kondensationsverfahren sicherlich nicht bei jeder Form von Verunreinigung (damit habe ich mich bisher aber nicht tiefergehend beschäftigt, da ich ausreichend, chemisch weitestgehend unbelastete Quellen zur Verfügung habe).
Interessanter Punkt, wir haben auch eine Drainagegraben vor dem Haus, der allerdings nur bei kräftigem Regen Wasser führt. In erster Linie fließt dort Regenwasser aus unserem Wohngebiet (Einleitung aus versiegelten Flächen) von den oberhalb gelegenen Feldern dürfte aber auch einiges dabei sein.Ripley:
So viel an Gift kann da auch nicht drin sein: Der Bach speist sich aus den Drainagegräben der umliegenden Äcker.
Bisher hatte ich den gar nicht in Erwägung gezogen, da wir Regenwasser in einer 5000l Zisterne auffangen. Der könnte aber bei Starkregen nach langer Trockenheit (Zisterne leer) durchaus eine Möglichkeit sein, schnell wieder einen größeren Wasservorrat anzulegen. Wie stark das Wasser (vermutlich Jahreszeitabhängig) mit Düngemittel belastet sein könnte ist aber eine interessante Frage.
Weiß jemand ob und wie gut sich gängige Düngemittel durch Kondensationsverfahren reduzieren lassen oder herausgefiltert werden können?
@Kanken: Wie bewertest Du die aktuelle Entwicklung bei der Verbreitung des mexikanischen Biers?
Nachtrag, da gerade erst gesehen:
-Ich habe mal auf einem steilen Weg bei dicker Glatteisschicht den Trick mit Socken überziehen probiert. Hat sehr gut funktioniert bis ich übermütig wurde und meinte Rennen zu müssen. Da lag ich dann auf dem Eis zur Freude der Wanderkollegen neben im Feld (Schnee) die ich vorher noch verspotet hatte ;-)
-Steigeisen liegen eh im Schrank, hatte ich auch schonmal beim Wandern hier an (auch wieder Glatteis).
Letzter Winter (mit dem Pickel wollte ich ein paar Sachen ausprobieren):16177Eis.jpg
Wichtiger ist aber wohl im Winter immer genug Streusalz oder Alternativen zuhause zu haben, sonst kann es ganz schnell teuer werden.
@Klaus: Bei uns ist es auch immer die vordere Treppe die bei solchen Wetter als erstes gefriert, da ich hinten rausgehe (um die Viecher zu versorgen, nicht wegen dem Eis) heute als erstes für die Familie dort Schotter gestreut.





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