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Nee, eher müßte der Löwe aus Versehen ein ausgekugeltes Bein wieder einrenken ... und dann, nach ein bisschen am Zebra nuckeln, weiterziehen.
Das rappelt sich verduzt und vollgesabert auf - und flieht nächste Woche schnell genug vor Hyänenhunden - dank des eingerenkten Beines.

Ich hab auch gerne Tierfilme gesehen. Und zur Zeit, als Impfen "Krieg den Viren" hieß, haben wir auch noch gerne Weltkriege gemacht. Also eventuell diese Denke allzu sehr verallgemeinert. Jagdauslese und Krieg sind vielleicht doch was anderes als Krankheit
Das geht mir von der Grundhaltung schon wieder in die Richtung der Mikroben als "kleinen Helferlein" von Mario.
So eine Art Naturromantik.
In der Rohkostszene gab es auch mal einen Franzosen, Guy-Claude Burger, der behauptet hat, dass durch erhitzte Nahrungsmittel entartete Moleküle in den Körper eingebaut werden und Krankheiten, wie Karies oder Tuberkulose nur der Versuch seien, die wieder aus dem Körper zu entfernen.
Wenn man zuviel davon hat, gäbe es halt unschöne Löcher.
In der Natur, wo die Tiere sich instinktiv von natürlichen Nahrungsmitteln ernähren, gäbe es so was wie "Krankheiten" nicht.
Das ist natürlich quark.


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Wir haben aber keinen Nestschutz mehr ( früher der Grund für die späte Impfung, heute ist das ... ?)
der Grund für die späte Impfung ist meines Wissens, dass die vorher nicht vertragen wird.

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und zu wenig Masern.
so wie die Einwohner von Amerika, bevor die Europäer gekommen sind?

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Aber jetzt haben wir ja mehr Wissen.
hört sich eher so an, als ob wir mehr Vermutungen hätten


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Es könnte aber sein, dass die Masern nicht nur dem Imunsystem helfen, Sachen im Körper gerade zu rücken, sondern dieses Geraderücken auch z.T. in eine erbliche Komponente verwandeln.
Es könnte aber auch sein, dass weder das eine noch das andere zutrifft.
Wenn es eine wirklich vererbliche genetische (und nicht nur epigenetische) Komponente wäre, müssten die Viren ja die DNA der Keimbahn, also der Spermien und Eizellen verändern.
Das könnte man ja durchaus untersuchen.
Bevor man sich allerdings an die Ursache von irgendwelchen behaupteten Optimierungen macht, liegt es nahe, zu prüfen, ob es diese Optimierungen überhaupt gibt.
Wie bei der Homöopathie: wenn sich keine Verumwirksamkeit zeigt, muss man sich nicht mit Erklärungsmodellen auseinandersetzen.


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Du hast ganz zu Anfang ja mal so eine Statistik mit sinkender Sterblichkeit schon vor Impfeinführung hier eingestellt.
Kann die brutale Löwen-Auslese sein, oder die Einrenkvariante - eher aber eben beide ?
Das ist wohl eher auf die bessere Versorgungslage der Menschen zurückzuführen.
Die sind besser ernährt und man kann opportunistische Infektionen besser bekämpfen.

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Den Naturvölkern hatten die Eroberer m.E. ja vorraus, dass sie mit vielen Menschen auf einem Haufen klar kommen mussten.
Auch in Amerika gab es Hochkulturen.
Der Unterschied ist, dass man in Europa mit seinem Viehzeug eng zusammen lebte und sich von dem dann allerlei Krankheiten eingefangen hat.
Das Masernvirus ist ja mit dem Erreger der Rinderpest verwandt.

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Cholera hat man hier zu Lande genauso wenig weggeimpft, wie die Pest.
Dennoch könnte eine Naturromantiker behaupten, Pest und Cholera hätten nur Leute mit Sollbruchstellen hingerafft und ansonsten irgendwas optimiert.