Der Tod hiess Karl-Wilhem und sass immer in der Ecke und hat schweigend Kirchenbilder gemalt, während unaufhörlich seine Kiefer gemahlt haben. Wenn er nicht an irgendwelchen Waffen gebastelt hat.

Mit 14 hat mir mein Unterbewusstsein, Gott, Dao, ein Xian, Tengu, oder das Spaghettimonster im Traum mitgeteilt, dass man eigentlich nicht sterben kann. Jedenfalls nicht wirklich. Man geht auf einer unendlichen Wendeltreppe - die war grün, wenn ich micht recht erinnere - immer weiter nach oben, liegt aber gleichzeitig unten in der Mitte zusammengerollt wie eine DNS-Doppelhelix (James Watson was here). Und latscht, und latscht, mehr oder weniger. Als ich aufgewacht bin war mein erster Gedanke "Geht doch gar nicht, wenn man so liegt bricht das Rückgrat". Dann bin ich zu meiner Mutter gegangen die da gerade mit meiner Tante sass und habe gesagt "Ich habe schon mal gelebt", obwohl an sich die Wendeltreppe nicht direkt darauf hin wies. Danach war ich noch ne Woche krank, und konnte nicht viel mit der Info machen. Mein Userbild ist, was ich danach ohne zu überlegen auf meine Federmappe gemalt habe.

Seitdem hatte ich keine Angst vor dem Tod mehr. Allerdings noch das Bedürfnis, alle und jeden zu retten.