Ich weiß nicht. Natürlich ist es der Supergau für die Kliniken, wenn man die Leute lastwagenweise abtransportieren muss. Nur, was ich eben meine, in anderen Ländern herrschen seit Jahren und Jahrzehnten katastrophale Zustände. Reagiert man also doch nur so vehement, weil man selbst und die eigene Bevölkerung dran ist? (Bzw. im allgemeinen die erste-Welt-Länder?) (Und auch das ist nicht zynisch gemeint: Aber es ist ja nicht so, dass Deutschland vom Aussterben bedroht wäre, selbst bei den maximal angenommenen Todeszahlen.) Und auch jetzt findet der Tod natürlich für die meisten von uns woanders statt - das Krankenhaus in eigenen Ort ist da (sofern man nicht selbst betroffen ist) letztlich genauso weit weg wie die behelfsmäßige Station in einem armen afrikanischen Land. Natürlich wird seit Jahren auch viel gegen Armut, Krieg und Hunger in der Welt unternommen, aber irgendwie ja doch nicht ansatzweise so, wie jetzt bei Corona. (Und klar, es ist natürlich nicht so, dass einfach nur Geld hinschieben die Lösung wäre, natürlich haben viele Länder auch ihre eigenen, hausgemachten Probleme.) Also Solidarität eben doch nur wenn's ums eigene Land geht? Aber gut, führt mich letztlich wieder zu der Frage, ob eine Veränderung überhaupt möglich ist.





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