
Zitat von
freestyler
Servus Günther...
Kann dir nur beipflichten. Ich kenne das alte "Geschäftsgebaren" der EWTO und auch von einigen EX EWTO`lern die sich selbstständig gemacht hatten, nur allzu gut, wobei "Geschäftsgebahren" noch ein recht harmloser Ausdruck dafür ist.
Die EWTO schwamm auf der Welle der Asia Mystik und Naivität der damaligen Kampfsport/Kunstszene, obwohl damals schon gesunde Vergleichskämpfe mit z.B Kyukushinkai Karate, Kickboxen, Jeet Kune Do, Pancrase, Savate, Boxen, Muay Thai, Ju Jutsu, Judo, freistil ringen, griechisch/römisch, catch wrestling , Luta Livre, BJJ, Sambo Kämpfern für einige Aha Erlebnisse gesorgt hätten.
Aber das hat man damals schon gekonnt ausgelassen und Behauptungen von Vergleichskämpfen aufgestellt die schlicht und ergreifend gelogen waren. Auch das was man gelegentlich auf you tube sieht an WT Vergleichskämpfen , sind bestenfalls freundliche Angriffe, nur ein Technikaustausch, "schau mal her, machst du das, mach ich das dagegen" usw..Wenn dann wirklich mal ein Vergleichskampf mit einem anderen Stil anstand ( z.B MMA, boxen, ringen usw.), dann wurde der meistens haushoch verloren.
Heute im Zeitalter der UFC/Freefights ist immerhin ein gesunder Realismus in die KK Welt eingezogen.
Ich hätte auch nichts dagegen wenn kernspecht sich für sein damaliges Verhalten einmal entschuldigen würde, doch das wird nicht passieren. Die EWTO ist International stark und immer noch sehr erfolgreich, wer 1 Million Schüler vorweisen kann, hat im Business in seinen eigenen Augen und in denen vieler anderer scheinbar alles richtig gemacht. Aber Erfolg und Geld ist meines erachtens kein Siegel für Qualität, von einem moralischem Ehrenkodex ganz zu schweigen...business as usual eben, für mich ist das nichts...