Vielleicht gar nicht. Die Mehrheit scheint den Ausdruck Krieger einfach als Synonym zum Soldaten zu verstehen. So oder ähnlich ist es auch in Wikipedia beschrieben. Es gibt nichts unpräziseres als die Sprache respektive Verwendung von Begriffen, die
immer in Verbindung mit der eigenen Sichtweise und dem eigenen Lebensweg steht. Insofern denke ich, dass schlussendlich jeder seine eigene Definition für "Krieger" hat.
Ich hatte nicht geschrieben, dass früher alles besser war. Ich hatte geschrieben, dass heutzutage sich die Leute grösstenteils nicht mehr die Mühe machen, an sich selber zu arbeiten. Das dürfte die letzten hundert Jahre nicht anders gewesen sein.Dieses "früher war alles besser" impliziert dass "Krieger" die den genannten Idealen folgen schon einmal gegeben hätte. Also, wie sieht es mit Beispielen aus?
Eines meiner wichtigsten Grundsätze ist, nicht die eigene Unfähigkeit zu universellen Realität zu erklären. Heute wie früher gibt es sicher Leute, die in Essenz die oben aufgeführten Regeln tatsächlich leben und in allem was sie tun, sich selber
treu bleiben. Das sind dann aber Leute, die sich nicht in den Vordergrund stellen und meistens unerkannt bleiben. Die Leute die man feiert sind nämlich diejenigen, welche am lautesten Schreien und sich am härtesten auf die Brust trommeln.
Insofern muss ich eingestehen, dass ich keine von dir überprüfbaren Beispiele nennen kann.





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