Das ist so eine Aussage, mit der man in der Öffentlichkeit sein eigenes Ich aufpolieren kann. Tut nicht weh, steht gut und ist genaugenommen belanglos, da nicht belegbar.
Komischerweise verteidigst du aber in diesem Strang seitenweise das Recht von Gewalttätern, trainieren zu dürfen - und das Recht von Trainern, diese
ausbilden zu können.
Ich sag dir mal, was ich denke:
Die Ablehnung von Gewalttätern im Kampfsport ist nur Show. Gewalt -wenn auch gegenseitig toleriert- ist dort Alltag.
Der eigene Kopf hat das längst als etwas völlig normales eingestuft.
Wenn morgen in einem Gym ein Typ auftaucht und als Gewalttäter vorgestellt wird, der beispielsweise irgendwo irgendwem zusammengeschlagen hat - wird der dadurch unsympathisch?
Nein, man könnte problemlos mit ihm trainieren, sogar eine menschliche Beziehung aufbauen - solange er sich vor Ort freundlich und nett verhält.
Würde ein Kinderschänder auftauchen und trainieren wollen - der würde selbst in einer reinen Erwachsenengruppe abgelehnt werden.
Völlig egal, wie der beim Training auftritt - persona non grata.
Was ist der Unterschied?
Die Taten von Person 1 sind im Kampfsport akzeptabel.






