Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen


Naja, er erhoffte sich da halt Unterstützung. Was aber, zumindest aus meiner Sicht, auch gar nicht geht / sein darf.
Aus meiner Sicht ist das Problem eher, dass manche Menschen sehr binär denken.

Wenn Leute hier meinen, das BL kein Kämpfer war, weil es eben keine "offiziellen Kämpfe" gab. Ist das, aus meiner Sicht, völlig einzusehen. Sonst wäre die Bezeichnung "Kämpfer" ziemlich beliebig.

Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass die Leute ihm eine hypothetische Kampfkraft absprechen würden oder behaupten, er hätte nichts für KK/KS getan, oder gar er sei kein KK'ler, sondern "nur" ein Actor gewesen.

Für mich ist das ziemlich "Latte". Ich halte JKD für "legit" und ich empfinde seine (BL's) Ideen und Gedanken als recht interessant zumal das über Umwege auch beeinflusst hat, was ich so treibe.

Seine tatsächliche "Kampfkraft" lässt sich nicht eruieren. - Jedenfalls nicht ohne Zeitmaschine.

Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass er ein "erfolgreicher Kämpfer" war/wäre. Dazu muss man, zumindest aus meiner Sicht "angetreten" sein. Hätte wenn und haste nicht gesehen, ist leider nicht ausreichend. Auch wenn er über viele "kampfrelevante Attribute" verfügt hat.
Ist wie die Frage, wie der SV-Spezi bei MMA abschneidet. Normalerweise geht er unter, da er zu wenig für das entsprechende Format trainiert hat.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier wird über hypothetischen BS diskutiert. Macht zwar keinen Sinn, ist aber lustig zu lesen.

Von daher

Liebe Grüsse
DatOlli
Naja, ich kenne halt jede Menge Aussagen seiner Originalschüler dazu. Die Problematik, die hier mehrfach dargelegt wurde, sehe ich auch: die meisten davon "lebten" mehr oder weniger durch diese Bekanntschaft mit Bruce Lee. Trotzdem gehe ich mal davon aus, dass die echt was in ihm gesehen haben. Ist ja nicht so, dass die vorher nichts gemacht haben. Warum sollten Schwarzgurte in diversen anderen Kampfkünsten sonst ihr System oder Stil aufgeben und bei ihm trainieren? Und es gab laut deren Aussagen einige Kämpfe. Nur halt anders als heute. Ist auch nicht so, dass die sich alle grün waren, eher im Gegenteil, und trotzdem gibt es da übereinstimmende Geschichten. Aber wie wichtig ist das? Für mich nicht. Ich habe JKD trainiert, weil ich das "System" toll fand und mich meine Trainer überzeugt haben. Als Trainer, aber auch als Kämpfer. Die wussten, was sie da machen und ich habe gerade in Los Angeles in der Inosanto Academy genug "Profis" trainieren gesehen. Und das auch in der Zeit nach der ersten UFC. So schlecht kann das alles nicht gewesen sein.