Angfangen habe ich mit Dousing 2009, inspiriert durch Vladimir Vasiliev. 2 mal am Tag 3 Eimer eiskaltes Wasser, morgens und Abends. War schon ganz interessant für die Psyche.
Hab das auch durchgezogen wenn eine Erkältung im Anmarsch war, dann halt alle 2 Stunden, wie es empfohlen wird. Ging eigentlich gut, hab nie negatives erlebt. Wir haben das teilweise in Kombination mit bioenergetischer Atmung gemacht, das war dann schon krass, muss man am Ende des Trainings machen, weil man danach einfach kein Bock mehr hat sich zu bewegen, dann ist man einfach nur noch da und leer, auf ne positive Art und Weise:-)
Später kam ich dann zum Baden in einer Regentonne, hab das immer wieder über die Wintermonate von Oktober bis März gemacht, teilweise auch recht lange, so 18 Minuten bei 4 Grad war glaube ich meine intensivste Sitzung.
Angenehm für die Psyche, darin sehe ich auch den größten Vorteil, man lernt zu akzeptieren und die Gedanken werden einfach weniger, wenn man ruhig in der Tonne sitzt, genauso wie die Atemzüge. Ich kam manchmal mit 12 Atemzügen auf 5 Minuten aus. Danach fällt auch das Meditieren leichter.
War ich weniger krank? Kann ich nicht so beurteilen, meistens hab ich nie mehr als einen leichten Schnupfen im Winter und den hatte ich auch mit dem Eisbaden, aber eben nix wildes.
Januar 2020 war ich so krank wie noch nie im Winter, hab aber auch zu der Zeit keine Eisbäder gemacht, hab dann erst im Februar 2020 wieder angefangen;-)
Diese Saison war ich ein paar mal drinnen, aber hatte nicht so den richtigen Drive, das längerfristig zu machen, will aber nochmal anfangen, um vielleicht noch bis April regelmäßig in die Tonne zu gehen.
Für mich waren so ein paar Erfahrungen wichtig. 5 Minuten ist der "Sweetspot" für mich, wenn ich länger sitze, ist mir danach zu lange kalt, bei 5 Minuten ist das nicht der Fall.
Manchmal sitz ich auch mal 7 oder 10 und manchmal nur 3 aber regulär sind es für mich 5 Minuten.
Bei Schnee und Regen is es für mich sehr unangenehm, weil ich unter freiem Himmel bin, da lass ich es meistens. Schnee geht noch, Regen ist schlimmer.
Wenn man nicht die Ruhe finden kann, dann ist die Übung nutzlos, es ist wirklich wichtig zu entspannen und die Kälte zu akzeptieren, alles andere führt nur zu Stress.
Ich mache es entweder morgens direkt aus dem warmen Bett heraus, oder nach dem Training, oder zumindest wenn ich mich körperlich eher erhitzt fühle. Ich gehe nicht rein, wenn ich eh schon friere.
Das war es mal so kurz zusammengefasst.




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