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Im Grunde ist das ja eine rein materialistische Sicht auf die Welt, aus der Seemann auf den Körper schaut, was dazu führt, dass das Bewusstsein einfach nur als eine subtilere Form der Materie oder der Organisation derselben angesehen wird, die unseren Messinstrumenten bisher verborgen geblieben ist.
Bewusstsein als subtilere Form der Materie aufzufassen hat so was von der "Feinstofflichkeit" von der in sog. esoterischen Kreisen mitunter gesprochen wird.
Da könnte man dann aber auch Materie als gröbere Form von Bewusstsein auffassen.
In der daoistischen Alchemie spricht man ja von Jing-Qi-Shen, (körperliche)Essenz-Energie-Geist, die so etwas wie verschiedene Aggregatzustände des Gleichen darstellen.
Wenn nun aber Geist bzw. Bewusstsein etwas materielles ist, dann liegt nahe, dass es mit gröberer Materie wechselwirkt und grundsätzlich nicht nur messbar ist, sondern bei der Erklärung des Verhaltens der Materie
mit einbezogen werden muss.
Dann wäre das Bewusstsein nicht nur Beobachter sondern Akteur.
Es scheint mir ja die Frage ungeklärt, ob Bewusstsein lediglich ein Epiphänomen des Gehirns (oder vergleichbarer komplexer Informationsverarbeitungsstrukturen) ist, oder selbst wieder auf das Gehirn zurückwirkt.

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obwohl ich selbst Physiker bin.
Ist "Entropie" oder "Information" Deiner Meinung nach etwas materielles?