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Klingt vage schnippisch. Da hat wohl jemand rüde Normalos im Freundeskreis.


Liest aber auch unter der steten Bürde des fragilen Selbstwertgefühls :

Sad Reitletrüg
War Deine Bekenntnis zur Gewaltanwendung zur Kompensation Deines verletzten Selbstwertgefühles sarkastisch gemeint?
Wäre gut, dass besser zu kennzeichnen - ich kann Sarkasmus z.B. nicht erkennen.

Mein Kommentar war jedenfalls ernst gemeint - Du hattest die Frage des Threads doch hinreichend mit Deinem Kommentar beantwortet.

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Das muss schon jeder selbst entscheiden.
Für jeden wird es reizvolle Adressaten geben. Auf die verzichtet er möglicherweise aus ihm eigenen Gründen. Vielleicht, indem er sich selber erzählt, es wäre das gleiche wie "Du hast geguckt".
Das gibt die unterschiedlichsten Krankheitsbilder - als Trainer sollte man die nur erkennen können, nicht verstehen.

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Wenn jemand von sich dieses drohende innere Bild eines allzu grundlos agierenden Schlägers hat - projiziert er es gern auch auf jeden anderen.
Bekämpft die eigenen Anteile in jenem bisweilen umso heftiger.
Wieder auch eher etwas für den Therapeuten.

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Meist geht es um Grenzüberschreitungen. Unhöflichkeiten.
Würde eher sagen, es geht meist um das unterentwickelte Selbstwertgefühl. Die von dir genannten "Gründe", sind Begründungen, vorgeschobene Erklärungen für unangemessenes Verhalten aufgrund des fehlenden Selbstwertgefühles.


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Ich bin sehr gut darin, die freundlich verbal aufzulösen.
Aber nicht immer willens.
Und stoße auch auf begrenzte Bereitschaften. "Hier bin ich" lässt sich gut fühlbar machen. Auch eine körperliche Niederlage und hastige Flucht bauen psychischen Stess wohltuend ab.
Zumal der Kontrahent sich noch umso besser fühlen dürfte.
Warum sollte ich uns diese Optionen von vornherein versagen ?
Weil das Risiko, den Nutzen übersteigen kann?

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Wenn man so gar nicht kämpfen möchte, warum sollte man dann KK trainieren ?
Z.,B. aus Spaß an der Bewegung, dem historische Flair oder weil man sich, wenn man von jemandem mit geringem Selbstwertgefühl angegriffen wird, schützen möchte?

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Da lerne ich doch gewinnen und verlieren.
Ne, "gewinnen" und "verlieren" lernst Du im Sport - in einer ernsthaften Auseinandersetzung geht es um überleben, resp. möglichst unverletzt zu bleiben und um verletzten, resp. das Töten.

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In der KK suche ich persönlich viel nach Kontrolle über mich und die Situation.
Da wäre, wie schon gesagt, die Therapie das Mittel der Wahl. Kontrolle ist in einer ernsthaften Situation nicht zu erwarten - ich denke mal, Du nimmst da Bezug zu den von Dir provozierten Situationen, bei denen Du vorab beurteilst, diese auch "gewinnen" zu können? Da musst Du halt nur mal an den Falschen geraten, oder den Falschen im Hintergrund nicht bemerkt haben.


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Gibt sich gern mal als Projektionsfläche her :
Mit dem Satz kann ich nichts anfangen.