Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
... dass Angriffe von Wölfen so gut wie nie vorkommen.
Noch nicht (wieder).

Derzeit lernt so mancher Wolf bzw. so manches Rudel, dass der Schnellimbiss in Form von Viehweiden oder Geflügelzuchten eine ganz erheblich bequemere Nahrungsaufnahme ermöglicht als die Jagd auf Reh- oder gar Rotwild in freier Wildbahn. (Und ich bin in bezug auf diese Entwicklung wirklich *heilfroh*, dass wir keine Pferde mehr halten.) Und nein, auch höhere und/oder elektrifizierte Zäune lösen das Problem nicht dauerhaft. Herdenschutzhunde wiederum werfen in unserer eng besiedelten Landschaft ganz andere Probleme auf.

Der nächste Schritt wird sein, dass der Wolf sich die in "seinem" Revier herumlatschenden und für ihn - in Abwesenheit jeglichen Jagddruckes - gänzlich ungefährlichen Zweibeiner mal auf den genaueren Nutz- und Nährwert anschaut. (Wie auch im Video. Der checkt ab.)

Dabei ist tatsächlich weniger der einzelne Wolf die ganz große Gefahr (auch wenn erste Testattacken natürlich böse, gern auch infektiöse Bisswunden hinterlassen können) als vielmehr das konzertierte und höchst strukturierte Vorgehen eines ganzen Rudels. Die sind darin nämlich richtig, richtig effizient.

Aber bevor nicht wirklich ein paar Kinder auf dem Spielplatz angeknabbert werden, werden weiter viele, viele Leute an eine heile Welt in trautem Zusammenleben mit "Eia machen!"-Wolfi glauben.