Hallo concrete jungle,
Erdtmal danke für die sachliche und höfliche Formulierung und gut gemeinten Ratschläge plus 2 fantastischen Videos. Speziell Anderson Silva fand ich schon immer großartig. Ich hab bis jetzt nur 15 Minuten geguckt, aber der Aufbau des Videos gefällt mir sehr gut, da er immer den Sinn erklärt hinter den Übungen bzw was er als Kämpfer damit bezweckt.
Zum Rest kann ich nur ein paar allgemeine Dinge antworten.
Thaiboxen braucht mich nicht, Kickboxen braucht mich nicht. Das wird von Millionen trainiert, ist etabliert und wird respektiert und es gibt unzählige Kämofer, die bewiesen haben, dass sich damit kämofen lässt.
Weng Chun wird weltweit von sehr wenigen Menschen trainiert. Ich kann dir keine genauen Zahlen nennen, aber ich gehe von einigen hundert bis maximal 2000 Personen aus. Viele Kung Fu Stile sind in den letzten Jahrzehnten verschwunden und viele weitere werden folgen. Die Gründe sind vielfältig, aber ein Hauptgrund ist mangelnde Professionalität.
Ich liebe Weng Chun und bewundere die Arbeit, das Lebenswerk, unseres Großmeisters. Peter sieht das anders, das ist sein Recht.
Ich bin 100% überzeugt von der Schönheit und Effektivität unserer Kunst und will das in verschiedenen Regelwerken demonstrieren. Gekämpft habe ich nach K1, Sanda und Lai Tai Regeln, wobei es immer wieder Änderungen gibt je nach Veranstalter.
Wer soll das machen, wenn nicht ich und andere Kämpfer, die zumindest zeiweise in ihrem Leben Zeit haben intensiv zu trainieren?
Im Thaiboxen gibt es haufenweise erfahrene Trainer und Kämpfer, die brauchen mich nicht.
Auf ganz persönlicher Eben schaue ich gern Boxkämpfe und würde das gerne ab und zu trainieren. Wäre ich nicht durch Zufall zu meinem Sifu und Weng Chun gekommen, dann hötte ich mit 21 mit Boxen angefangen. Ringen finde ich auch großartig und würde in der Distanz gerne mehr lernen.
Hauptberuflich unterrichte ich kung fu und da möchte ich helfen andere zu inspirieren und sie zu motivieren sich dem Wettkamof zu stellen.
Viele Grüße





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