Das deute ich mal als "nein".
Na immerhin.
Aber wer soll denn dann der Esoteriker sein, der sich selbst aber für wissenschaftlich hält?
Was bedeutet "wissenschaftlich" überhaupt, wenn es eine Person beschreibt?
Oder war der Satz nur eine Version von "selber" was stilistisch zu Deinem "Ich sammel Deine Mimimi" passen würde?
Da isser wieder, der rote Faden Deines "Urteilsvermögens".
Warum frage ich wohl, ob jemand der Schüler von Carstenm ein Messgerät für Bodenreaktionskräfte hat?
Warum hätte ich bei Carstenm um einen Besuch nachgefragt (er hatte mich nicht eingeladen), um diese Fähigkeit, die ich für unmöglich halte, zu erleben, wenn er es einigermaßen überzeugt behauptet hätte?
Warum habe ich den Vorschlag gemacht, die Kraft die auf den Armehochheber in beiden Varianten wirkt, bzw. der er zu widerstehen vermag zu standardisieren?
Um die Annahmen praktisch "abzugleichen".
Das kommt darauf an, wie bewährt die Theorie ist, und wie gut das Experiment.
Als man am CERN Neutrinos mit Überlichtgeschwindigkeit gemessen hat, hat man auch nicht gleich die Relativitätstheorie verworfen, sondern noch mal alles genau überprüft und siehe da: Da war ein Kabel locker.
Die aus einzelnen Messungen gefolgerte Existenz der kalten Fusion oder die lokalen Reduktion der Schwerkraft durch rotierende Supraleiter hat meines Wissens auch noch nicht dazu geführt, dass entsprechende Theorien angepasst wurden.
Und um die Gültigkeit der Newtonschen Gesetze unter Alltagsbedingungen zu verwerfen, bedarf es etwas mehr, als subjektiven Eindrücken und anekdotischer Berichte.
Umgekehrt, wenn die aus einem subjektiven Eindruck abgeleitete Hypothese gut geprüften Theorien widerspricht und auf dem Niveau von "irgenwas mit Tensegrity" formuliert wird, dann ist es IMO nicht verwerflich, schon vor einer experimentellen Widerlegung
starke Zweifel zu haben.
Aha.
Das sagt dann eher was über Dich aus, als dass man daraus Informationen über die "Wissenschaftlichkeit" meines Vorgehens ableiten kann.
Um meine Vorgehensweise, Versuchsbedingungen zu kontrollieren, Behauptungen mit bewährten Theorien abzugleichen und sich zu überlegen, wie man mittels Experimenten - und seinen es nur Gedankenexperimente - Annahmen prüfen kann, als "mit Sicherheit NICHT wissenschaftlich" zu bezeichnen, muss man wohl eine alternative Vorstellung von wissenschaftlicher Vorgehensweise haben.
Entsprechende Urteile von Personen mit so einer Vorstellung sind für mich genauso maßgeblich, wie Urteile über mein Diskussionsverhalten wenn sie von Menschen kommen, die nicht den Anstand haben, auf mehrfache Aufforderung ihre Unterstellungen zu belegen, sondern lieber grinsen oder "ich sammel Deine Mimimi" posten.
Als ich noch recht jung war, war ich mal mit dem Phänomen konfrontiert, dass sich ein Stück Papier, das locker und leicht drehbar auf der Spitze eines Zahnstochers aufliegt, mittels Konzentration und Gedankenkraft in der Drehrichtung und Drehgeschwindigkeit steuern lässt.
Das fand ich cool, aber trotzdem hab ich dann so eine durchsichtige Plexiglaskuppel einer Uhr drüber gestellt und siehe da, das Plexiglas war fähig, meine Gedankenkraft abzuschirmen....
...oder den Luftstrom meines Atems, je nach Interpretation.
Jemand mit einer alternativen Vorstellung von Wissenschaft hätte vielleicht versucht mit solchen oder ähnlichen Worten von dem Experiment mit der Plexiglasglocke abzuhalten:
worauf ich eventuell entgegnet hätte:
um dann vielleicht, so etwas zu hören:
Naja.
Wenn man herausfindet, wie etwas nicht funktioniert, nähert man sich damit auch der tatsächlichen Funktionsweise hinter einem beobachteten Effekt an.
Wenn man unbedingt an die eigene mal beschlossene Ansicht über die Welt oder andere Personen glauben will, dann liegt es nahe, sich mit allerlei Ausreden um eine objektive Überprüfung zu drücken und behauptet einfach, die eigene Behauptung wäre Fakt, daher muss man selbst nix belegen.
Letzteres ist der Weg, der IMO geradewegs in den esoterischen Sumpf führt, wo man dann harmonisch mit Gleichgesinnten vor sich hin blubbern kann.
In dieser Richtung stehe ich mir gerne im Weg.![]()







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