Nochmal anders gefaßt:
Nach allem, was ich hier verstehe, geht es nicht um einen Konflikt (natur-)wissenschaflich vs. unwissenschaftlich/esoterisch/wieauchimmer. Es stellt niemand, die Naturwissenschaften in Frage. Sondern höchstens fehlt, wie in meinem Fall, möglicherweise die enstprechende Kompetenz, um die betrachteten Phänomene angemessen zu verstehen - oder angemessen darüber zu diskutieren. Eine dumme oder inkompetente Aussage ist aber keine wissenschaftskritische Aussage.
Sondern die Frage ist - so wie ich es wahrnehme - schlicht und einfach, welches Erklärungsmodell die Übung "in sechs Richtungen ausdehnen" angemessen beschreibt - um dann daraus Verstehen ableiten zu können.
Ich z.B. sehe nicht, warum eine in allen Teilen statische Übung (weder der Schiebende, noch der Geschobene, noch die schiebende Hand auf dem Bauch des Geschobenen verändern je ihre Position im Raum; der Druck auf den Bauch ist jeweils konstant, d.h. die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen mit je erhöhtem Druck sind (zunächst) nicht eigentlich Teil der Übung) mit dem Modell des Stoßes beschrieben werden soll?
Und da sich im Außen nichts bewegen, sondern beide Körper über den gesamte Zeitraum der Übung in Ruhe sind, ist mir nicht klar, welche kritische Funktion der Impulserhaltungssatz hier erfüllt? Wenn sich nix bewegt, ist dann der Impuls des gesamten Systems nicht einfach 0?
Innendrin bewegt sich allerdings einiges, das ist ja gerade der springende Punkt dieser Übung. Und das wäre doch dann zur Erklärung zu beschreiben?




Mit Zitat antworten