Sie hat sie untermauert.
Ich halte es bisher für selbstverständlich daß "etwas" umfällt, wenn der Schwerpunkt sich außerhalb der Grundfläche befindet.Vielleicht willst Du mir dann auch noch diese Frage beantworten?
Ja, dieser Begriff von Wahrheit ist in unserem Kontext sicher derjenige, zu dem die allermeisten, wenn nicht gar alle Menschen intuitiv tendieren.Ich glaube der von Inryoku thematisierte "Bauer" der wohl keine Agrarökonomie studiert hat, sondern eher einem daoistischen Ideal entspricht, würde zunächst - wie ich - zu dieser intuitiven Vorstellung von "Wahrheit" tendieren.
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie dieses Verständnis von Wahrheit am Beginn des Philosophiestudiums in einer Einführung zu Plato zum ersten Mal nachhaltig in Frage gestellt wurde ... in der Folge erschienen mir idealistische und konstruktivistische Wahrheitstheorien sehr viel plausibler. Allerdings bergen sie die Gefahr, Wahrheit strikt subjektivistisch aufzufassen. Sobald man diesen Wahrheitsbegriff in menschliche Gemeischaft hinein überführt, benötigt es, jedenfalls meiner Ansicht nach - eine konsensttheoretische Bestimmung von Wahrheit.
Was das Phänomen erklärt, daß unterschiedliche Wahrheiten nebeneinander stehen können. Das ist in den Naturwissenschaften eher weniger problematisch. Sobald es aber um Sinndeutungssysteme, wie z.B. Religionen geht, oder um die Frage ethischer Kategorien, wie derzeit in Bezug auf den assistierten Suizid, benötigt man Strategien, wie damit konstruktiv umzugehen ist.nach Kriterium 3.) scheint eine Sprachbarriere zu verhindern, dass Ich und die Mitglieder von Team Hummelflug gleichzeitig Konsensträger sein können, wenngleich sich freilich innerhalb der verschiedenen Teams jeweils ein Konsens gebildet haben mag.
Das ist eine Möglichkeit.Grundsätzlich scheint mir ein überindividueller Konsens doch nur möglich, wenn man davon ausgeht, dass eine
objektive Wirklichkeit existiert, so dass von allen Konsensträger entschieden werden kann, ob eine Aussage nun im Vergleich mit dieser korrekt ist oder nicht.
Aber eben nicht die Einzige.





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