"6 [einander paarweise entgegengesetzte] Richtungen" meint oben/unten + re/li + vorne/hinten.
Zum einen sind das Richtungen, die man im Körper gut "ansteuern" und konkret üben kann. Die praktische Anleitung zur Übung vermittelt exakt, auf welche Weise das erreicht wird.
Zum anderen ist das eine Metapher für "in alle Richtungen", etwa so, wie "in alle vier Himmelsrichtungen verstreut" = überall hin.
Interessanterweise geschieht genau das, wenn man diese 6 Richtungen übt: Man dehnt sich in alle Richtungen aus.
Was das soll ... kanken jagt mich wahrscheinlich gleich wieder nackt um den Block ... aber in der Formulierung der Lehrer, bei denen ich diese Übung gleichermaßen kennengelernt habe (Japaner und "Chinesen") geht es darum, das Bindegewebe/Faszien zu trainieren. Dessen Volumen zu erhöhen, bestimmte angelegt Verbindungs"linien" zu verstärken, die Wahrnehmung dieser Strukturen zu erhöhen ...
Es tut mir leid ... ich kann's nur in Bildern/Metaphern/"magischer" Sprache darstellen. Für die tatsächlichen anatomischen Vorgänge fehlt mir die Sprache.





Mit Zitat antworten