das "magisch" ist ein Etikett von mir, und sollte das Fehlen einer genauen Erklärung, wie das, was angeblich passiert, denn passieren kann, ausdrücken:
So wie im Threadtitel ja auch von "Superkräften" die Rede ist, als Ausdruck des Eindrucks einer Demonstration, die man eher nicht für möglich hält und für die es wohl noch keine schlüssige Erklärung gibt.
Der Begriff "entkoppelt" wurde allerdings von carstenm verwendet:
Ich halte fest:
These von Carstenm (Stand 25.06.21):
Es findet eine Entkopplung statt, die trainierbar ist und wenngleich die Kraftübertragung auf den Boden nicht auf Null zu bringen ist, kann sie minimiert werden.
Ob mit "zu erechnende" eine Aufgabe gemeint ist, oder eine Möglichkeit, ist unklar.
Sollte ich etwas falsch verstanden haben, bitte ich carstenm um Korrektur. (Cam67 ausdrücklich nicht, aber das wird ihn wohl kaum davon abhalten...)
Am 25.06.21 hieß es noch:
inzwischen wurde wohl zurückgerudert.
Naja, ändert nichts an meiner Frage:
Mir scheint hier existieren verschiedene Vorstellungen:
1.) Carstenm spricht davon, ohne (bzw. reduziertem) "Groundpath" zu arbeiten und sich - wie auch immer - zumindest teilweise mechanisch vom Boden zu entkoppeln und so weniger Kraft auf den Boden wirken zu lassen, als oben über das Schieben eingetragen wird.
2.) Inryoku spricht davon, einen Teil einer oben horizontal wirkenden Kraft so umzulenken, dass die am Boden nicht mehr horizontal wirkt, sondern vertikal nach unten.
3.) Pansapiens fragt sich, wie sich diese Vorstellungen mit dem Impulserhaltungssatz in Einklang bringen lassen.
4.) Cam67 sagt, Pansapiens ist doof.
Da nun einige hier von klassischer Mechanik maximal so viel Ahnung zu haben scheinen, wie ich von akademischer Theologie,
nochmal mein Gedankenexperiment, das das intuitive Begreifen meines Einwandes ohne Formeln und Berechnungen ermöglichen soll:
1.) Eine Struktur, die ankommende Kraft "neutralisiert", ohne dass eine gleich große Gegenkraft auf den Boden, auf dem die Struktur steht, wirkt.
Wenn ich eine solche Struktur auf ein Wägelchen stelle und einen Normalo dagegen schieben lasse, stelle ich mir das so vor:
der Normalo drückt mit der durch einen roten Pfeil dargestellten Kraft gegen die Struktur nach links.
Da er ein Normalo ist, übt er eine gleich große aber entgegengesetzte, durch einen roten Pfeil dargestellten Kraft auf den Boden (Wägelchen) aus.
Auf die Struktur wirkt oben die rote Kraft, die sie aber nur teilweise auf den Boden (blauer Pfeil) überträgt.
Insgesamt wirkt auf den Boden (Wagen) die Differenz zwischen der roten und der blauen Kraft.
Da die blaue kleiner ist, wirkt auf den Wagen eine Kraft nach rechts.
Dann müsste sich doch der Wagen auch nach rechts bewegen?
2.) eine Struktur, die eine horizontale Kraft teilweise in eine vertikale umwandelt, so dass auf dem Boden weniger horizontale Kraft ankommt, bewirkt Ähnliches:
Wieder wirkt durch den schiebenden Normalo eine größere horizontale Kraft auf den Boden, als durch die geschobene Struktur und insgesamt bleibt eine nicht verschwindende Kraft auf das Wägelchen übrig, die das Wägelchen in Kraftrichtung beschleunigen sollte (?)
Mein Einwand ist übrigens von der konkreten Umsetzung der jeweiligen Strukturen unabhängig.
Die Betrachtung gilt für jede beliebige Struktur, die die postulierte Fähigkeit besitzt, eine einwirkende Kraft so zu reduzieren, dass die Struktur ingesamt in Ruhe bleibt, obwohl nicht irgendwo auf die Struktur eine gleich große entgegen gesetzte Kraft wirkt.
So wie die Behauptung, dass Hummeln im Vakuum nicht fliegen können, unabhängig von der konkreten Aerodynamik der Hummel ist, denn ohne Luft (Aero) keine Aerodynamik.






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