
Zitat von
Inryoku
Das "Umleiten", Kräfte nach unten ableiten so dass man nicht wegrollt, etc, das ist ja nur der Anfang, darauf baut doch alles weitere auf.
Wenn man das schon für unmöglich hält, dann gibt es ja nicht mal eine Basis auf der man weiterarbeiten kann.
Kräfte zurückschicken, nach oben, nach unten zur Seite, langsam oder stoßartig, da geht es doch erst richtig los, mit dem was tatsächlich auch Kampfkunstmäßig interessant ist.
Umleiten , so das man nicht wegrollt , als Beschreibung , wäre vll. Noch akzeptiert worden ..weil da noch Spiel im Kraftaufwand gegeben ist , den man betreibt .
Also ich drücke erstmal nur soviel horizontal , wie ich noch umleiten kann ,das es mich nicht wegrollt . Dann üben üben üben .
Wie bei den Übungen im Stand .
Ich drück auch nicht immer den Partner aus dem Stand raus , sondern betrachte den Moment wo er stabil geworden ist , dann erhöhe ich und guck ob er in Struktur bleibt oder anfängt "falsch" auszugleichen ( lehnen , seitlich entziehen , starre aufbauen ...was fatal ist, das hinhören verliert usw.)
Pansapiens hatte sich etwas an der Formulierung "kräfte komplett nach unten umleiten,ableiten , die von horizontal kommen " aufgerieben.
Und da pflichte ich im bei , mit der Formulierung , "komplett. "
Nur der Kommunikationsstil ist einfach zum brechen.
PS. Wir üben gern mit einem stabilen Stock ,der mit dem Ende kurz unterhalb des Nabels aufgelegt ist , bei mir und das andere Ende beim Partner .beide im Bogenstand ...dann schieben mit Ziel den anderen zu bewegen . ..
Ohne Strukturaufbau , ohne Ting ( trotz des Stockes bzw gerade über das Medium Stock) keine Chance ,der Andere spielt mit dir .
Damit meine ich,wenn du nun nur mechanisch mit Winkel und Kräfte da ran gehst , wirst du es nicht besser händeln können . Wichtig ist,was in dir passiert.
Geändert von Cam67 (02-07-2021 um 12:41 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)