Der letzte Satz scheint mir die Bildungsbürgerversion von "das ist Fakt".
Wenn das ein "normaler" Mensch sagt, dann ist das IMO oft ein Hinweis darauf, dass er einen Mangel an Argumenten durch eine vehemente Tatsachenbehauptung zu kompensieren sucht.
Aber welche Bedeutung hat so ein Satz, wenn das jemand sagt, der ausdrücklich nichts behaupten will und auch nicht "Recht haben im Sinne eines korrespondenztheoretisch verstandenen Wahrheitsbegriffes", also nicht recht haben im Sinne dessen, dass die eigenen Aussagen mit Fakten (im Sinne von Tatsachen einer objektiven Welt) übereinstimmen?
Dann ist ein "Faktum" wohl hier eher im subjektiven Sinne gebraucht und Du teilst mir hier mit, dass Du nicht gewillt bist, diesen subjektive Einstellung zu hinterfragen, aufgrund der Eindrücke, die ich aufgrund von Beobachtung erlangt habe und hier zur Disposition stelle:
In der Theorie welcher "Wissenschaft" ist denn "redlich", eine wesentliche Kategorie und noch dazu in dem Sinne, dass es unredlich sei, darüber zu spekulieren, wie die Interpretationen (!) von Erlebnissen, mit Naturgesetzen vereinbar sind, deren Konsequenzen die Interpretierenden offensichtlich nicht in der Lage sind, nach zu vollziehen?
Da gilt es dann wohl als unredlich, über Jungfrauengeburt, über das Wasser Gehen und Auferstehung von den Toten zu spekulieren, wenn man die selbst nicht aus eigener Anschauung kennt?





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