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Thema: Böker Sigyn: 42 a konform?

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  1. #11
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    Zitat Zitat von Panzerknacker Beitrag anzeigen
    ich habe nie verstanden, warum man sich teure/hochwertige Messer für die Vitrine kauft und dann irgendeinen Schrott
    mitführt, um ihn zu benutzen, zumal da der 42a ja auch Banane ist, wenn´s denn beschlagnahmt wird, ist es ja kein großer Verlust

    ich habe meine Messer immer solange mißbraucht, bis sie defekt, abgebrochen, nicht mehr schärfbar oder einfach verloren gingen,
    ich hacke mich damit durch Wände und Blech, benutze die als Schaber, Keil, Siemensluftschelle, was weiß ich, da ist ein 5€ oder 500€ Messer einfach sinnlos,
    50-100€ macht da in meinen Augen mehr Sinn
    die Messer, die hier so ´rumfliegen, haben sich entweder einfach nicht bewährt oder sind im Gebrauch auf der Durchreise von einer Hose zur anderen

    aber hey, jeder wie er mag
    Wenn man seine Messer als modernes «Faustkeil-Äquivalent» betrachten möchte, dann würde ich mir eher die Preiskategorie 10-30 € anschauen und in Richtung eines Hultafors GK o.ä. schauen, das ist ziemlich schwer kaputt zu kriegen (allerdings nicht in allen Kontexten unbedingt EDC-tauglich). Allerdings ist Werkzeugdifferenzierung eines der typischen Merkmale kultureller Entwicklung, und ich für meinen Teil habe lieber verschieden ausgeschliffene Schneiden für verschiedene Anwendungen zur Verfügung – daher meine Präferenz von Messern mit mehreren Klingen als urbanes EDC. Quasi eher der mesolithische als der paläolithische Ansatz, wenn man so möchte.
    Wenn jemand bereit ist, mehr Geld für ein Messer auszugeben, hat das verschiedene Gründe, Optik ist fast immer auch einer davon. Ich persönlich interessiere mich primär für verschiedene Stähle und deren Potential, das war der Hauptgrund, warum sich meine Messer akkumuliert haben. In dem Zuge habe ich aber erkennen müssen, dass meist bestimmte Aspekte (z.B. Schnitthaltigkeit) auf Kosten anderer Aspekte (z.B. der für den Stahl idealen Klingengeometrie) optimiert werden. Von einem EDC erwarte ich nicht zuletzt bestimmte Kompromisse, und zu meiner Überraschung habe ich irgendwann festgestellt, dass die von handelsüblichen klassischen Stählen für mein Anwendungsspektrum besser erfüllt werden als von den spezialisierten Hochleistungsmaterialien. Das heisst nicht, dass ich meine Superstähle nicht verwende, aber eben sporadischer dort, wo sie meines Erachtens sinnvoll sind.
    Geändert von period (26-08-2021 um 11:07 Uhr) Grund: Tippfehler

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