Ja, das Interesse war auch schon mal da...als 12 Jähriger wollte ich damals in einen Kickboxverein...es ist aber von den Eltern verboten worden, das einzige was ich machen durfte war Judo...das ist vielleicht auch ein toller Kampfsport...war aber nicht so meins.
So ca. 1999 oder 2000 als junger Erwachsener war ich zum Boxtraining ein paar Mal (...ich hatte aber gleich angemerkt, dass mich nur Training interessiert, ich wollte weder Sparring noch Kämpfe), der Trainer (so Typ Uli Wegener nur nicht ganz so sympathisch) bejahte dies, wir machten also Training, dann hieß es in einer Reihe aufstellen....und er ließ den Satz los "So, wir machen jetzt Sparring...und wer meint er sei zu schön für Sparring...sollte jetzt einen Schritt vormachen"...müsste beim 2. oder 3. Training gewesen sein...wir machten also Sparring ohne Kopfschutz und vor allem auch ohne Mundschutz...was gleich noch wichtig wird. Ich musste dann in meinem 2. oder 3. Training gegen einen Boxer der 2. Bundesliga sparren...(wurde mir erzählt, dass der in der 2. Bundesliga boxt) ich glaube er hatte nicht mal 50% gegeben, das Ergebnis war eine gebrochene Nase und einer meiner vorderen Schneidezähne war ein ganzes Stück kürzer (ich habe mir den anderen dann später beim Zahnarzt angleichen lassen). Selbstverständlich gibt es auch Boxclubs die mit neuen Mitgliedern besser umgehen. Meine Verletzungen waren an diesem Abend nicht die schlimmsten, ein junger sehr dünner, etwas schlaksiger ca. 185cm großer Türke (er war nun Türke...das ist von mir völlig wertfrei gemeint) war auch die ersten paar mal da...er musste gegen einen ca. 175cm sehr ambitionierten Amateurboxer sparren, der ihn dort (aus meiner Sichtweise) sehr, sehr stark zusammengeschlagen hatte (er sah sehr übel aus), der Türke war schon nach den ersten Schlägen so gut wie verteidigungsunfähig, selbst der Trainer sprang ein...und sagte "Nun mach mal sachte" ...dies ist nun ca. 21 Jahre her aber ich erinnere mich daran, als wäre es gestern...deshalb meine Sichtweise, nur Training...keinen verletzen und selbst nicht verletzt werden...jeden respektieren, Auseinandersetzungen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen und vor allem keinen unterschätzen.
Selbstverständlich gibt es heute Studios wo man Fitnessboxen betreiben kann, aber nun ist meine Sichtweise...warum, ich habe doch selbst viele Geräte und kann zu einer Uhrzeit trainieren, die mir passt...außerdem die Fitnessboxtrainer die ich kenne sind meist keine echten Boxer sondern Fitnesstypen die gegen einen Boxsack schlagen...geht man in ein richtigen Boxverein mit einem richtigen Trainer...soll man irgendwann Sparring und vielleicht sogar Kämpfe machen.
Trotz alledem habe ich kurz vor Corona schon mal mit dem Gedanken gespielt, an einem Training teilzunehmen und zwar bei dem Youtuber und Profi-oder Amateurboxer von "Boxing Arts"...meine er heißt mit Vornamen Ferhat, bei ihm hätte ich ein gutes Gefühl, dass man etwas lernen könnte ohne schlimmere Verletzungen.
In diesem Sinne...






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