Nicht zwingend - ich würde argumentieren, dass ein Tourist irgendwo hingeht, um dort Urlaub zu machen. Ein Reisender verfolgt dagegen primär ein konkretes, in der Regel nicht touristisches Ziel. Wenn jemand dagegen an einen Ort zieht, ohne konkrete Vorstellung, ob oder wann er wieder "zurückgeht" (und dafür ggf. seinen ehemaligen Wohnsitz aufgibt), dann ist er erstmal weder Reisender noch Tourist, sondern das, was man als "Expat" bezeichnet.
Aussenseiter oder nicht - das kommt stark auf die involvierten Individuen und den Kontext drauf an. Im Ringen gibt es z.B. das Konzept des "Legionärs", also das ringerische Äquivalent des "Gastarbeiters" bzw. "Söldners" (umgekehrter Kontext, schon klar - ein Legionär wird "geholt", weil er gut ist, nicht weil er lernen will). Die Integration von Legionären variiert extrem und reicht von "einfliegen aus dem Iran zum Wettkampf" bis hin zu "wird zur heimlichen Seele des Vereins".






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