@ Aiki5O+:
Ich gebe zu, ich verstehe diese Theorie-Diskussionen nicht. Das ist doch ein Thema, das sich allein in der Praxis bearbeiten lässt.
Jede/r Übende entscheidet doch, mit welchen Zielen er oder er sie übt. Und dementsprechend sucht man die Lehrer:innen auf, bei denen man lernen kann, was einem wichtig ist. Und man gestaltet sein Training entsprechend.
Es ist doch keine Frage, ob Aikido zur SV taugt - oder zu spirituellen Entwicklung - oder zur Gesundheitsförderung - oder zum Abnehmen ...
... sondern es ist doch die Frage, ob ich aikidô so übe, dass es meinen Zielen entspricht.
Ich finde das zutiefst banal. Und ich verstehe nicht, was dazu Zitate oder theoretische Gedankenspiele aussagen oder klären können.
Und was genau soll denn heissen: "Sieht nicht wie Aikido aus"? Ich habe als die grundlegende Technik im aikidô atemi zum Kehlkopf gelernt. Auch Endô sensei unterrichtet das. Und bei meinem ersten Lehrer haben wir am Sandsack und mit Pratze geübt. Das sah natürlich dann nicht aus, wie das, was dôshu bei einem embu zeigt.
Langer Rede, kurzer Sinn: Das, was man können und erreichen möchte, muss man schlicht und einfach üben. Und ich meine nicht, mal ausprobieren. Sondern lernen üben, trainieren. Wie alles andere auch. Tut man das nicht, kann man auch nicht erwarten, daß man das können kann.




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