
Zitat von
Kensei
Eher auf diese hier:
Das ergibt für mich noch weniger Sinn.
Naja, ich gehe mal aus meiner Sicht auf Deine Bemerkung ein, ohne von Dir eine weitere Rückmeldung zu erwarten.
wenn ich heute lese, dass es vielmehr adipöse Kinder gibt als früher und diese vermehrte Adipositas auf Bewegungsmangel zurückgeführt wird, dann stellt sich für mich nicht wirklich die Frage, ob es Kindern heute im Schnitt besser oder schlechter geht als noch vor zwanzig/dreißig Jahren.
Der Autor dieser Zeilen bezieht sich auf angelesenes Wissen unklarer Quelle.
Selbst wenn das stimmte, stellt sich für mich in Hinblick auf die Nebendiskussion weiterhin die Frage, ob nun Adipositas und Bewegungsmangel ein Zeichen von guten oder schlechten Zeiten sind.
Tastsächlich ist kalorienreiches Essen heute billiger als qualitativ hochwertige Nahrung.
Die Möglichkeiten für Bewegung im Freien haben eventuell abgenommen, dafür die Angebote sich drinnen zu beschäftigen zu.
Man könnte auch mal schauen, ob eher die Kinder aus niedrigen Einkommensklassen adipös sind, oder die aus höheren, bzw. ob es da eine Korrelation gibt.
Bei Kindern mit Adipositas wird der elterliche Einfluss auf das Körpergewicht auf mehr als 50 Prozent gerechnet. Je mehr Übergewicht die Kinder haben, desto größer der Einfluss der Eltern. Dieser Fakt setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: Bewegung, Ernährung, Medienkonsum, Genetik und andere. Dies ergab eine Studie aus Großbritannien.
https://eatsmarter.de/gesund-leben/n...u-dicke-eltern
Jetzt könnte man natürlich sagen, dass die Zeiten so gut sind, dass die ärmeren Kindern nicht hungern, sondern verfetten.
Geändert von Pansapiens (22-05-2022 um 09:04 Uhr)
Don't armwrestle the chimp.