"Lösungsstrategie" ist halt ein grosses Wort - im Prinzip kann es nur ein Angebot sein, und die Herausforderung liegt eben darin, mit dem Angebot die Zielgruppe zu erreichen. Wie gesagt würde ich persönlich dazu animieren, dieses Angebot auch langfristiger auszurichten - viele von denen, die in der Schulzeit und Anfang ihrer Zwanziger "sportlich" waren, sind es heute nicht mehr. Im Gegenteil habe ich persönlich den subjektiven Eindruck, dass häufiger die, die seinerzeit keine Sportskanonen waren heute mehr auf ihre Gesundheit und Fitness schauen.
Daher wären meine Aufforderung an den Schulsport:
1. wichtige Grundfertigkeiten und Bewegungsschulung früh (!) vermitteln
2. kommunizieren, dass richtige Bewegung nicht nur währenddessen Spass machen kann, sondern ein langfristiges Investment sein sollte
3. Einblicke in eine möglichst grosse Bandbreite von sportlichen Aktivitäten anbieten
4. vermitteln, wie man sich selbst verbessern kann und welche Faktoren dazu beitragen
5. auf Risiken und Nebenwirkungen hinweisen
6. vermitteln, wann man sich Hilfe (Trainer, Verein, Sportarzt, Physiotherapeut, ggf. Psychologe...) holen sollte.
Wie gesagt, das ist nur meine Sichtweise und meine persönliche Liste. Falls ich Kinder hätte, würde ich versuchen, denen das in der Art mitzugeben. Aber vermutlich wären meine Kinder ähnlich unzufrieden mit mir wie ich seinerzeit mit meinen Eltern, von da her ist es vielleicht ganz gut, dass ich keine habeKinder zu trainieren ist da meiner Erfahrung nach der dankbarere Job
Eventuell ist meine Erfahrung auch dadurch bedingt, dass ich das nur im Verein gemacht habe und nie einen Zweifel dran gelassen habe, dass wer nicht trainieren will bei mir falsch ist.






Kinder zu trainieren ist da meiner Erfahrung nach der dankbarere Job
Eventuell ist meine Erfahrung auch dadurch bedingt, dass ich das nur im Verein gemacht habe und nie einen Zweifel dran gelassen habe, dass wer nicht trainieren will bei mir falsch ist.
Mit Zitat antworten