Danke.
Das deute ich mal so, dass ich (trotz der durch meine oben in blauer Schrift korrigierten falschen/unklaren Richtungsangabe?), richtig verstanden habe, dass Du meinst, auch wenn Betrag und Richtung (horizontal) der von außen angreifenden Kraft gleich bleibt, man die resultierenden Impulsänderungen (Kräfte) im Inneren der geschobenen Struktur (des Körpers des Geschobenen) so umleiten könne, dass sich die Impulsänderungen (Kräfte) auf die Kontaktfläche der Struktur mit der Umgebung (hier Stand- oder Sitzfläche) in Betrag und Richtung ändern?
oder kompakter: Du drückst von Anfang bis Ende rein horizontal und dennoch meinst Du, durch innere Prozesse, die Kraftwirkung auf die Standfläche verändern zu können?
So dass eine größere Kraft nach unten und eine kleinere nach hinten wirkt?
(Und das dauerhafter, als durch ein kurzzeitiges Kollabieren/Nachgeben der Struktur möglich wäre.*)
Wenn Du das anders siehst, bitte ich um Korrektur.
*)natürlich kann man kurzzeitig der schiebenden Kraft nachgeben, wodurch die Standfläche entlastet würde. (vergl. Tiefentlasten beim Skifahren). Dadurch würde beim Geschobenen die Ansatzstelle der Kraft an Brust aber beschleunigt und um die wieder abzubremsen, bräuchte man eine zusätzliche Kraft, die sich wiederum in einer erhöhten Kraft auf die Standfläche auswirken würde, so dass im Mittel nichts "gewonnen" ist. Daher ist der hier von Cam67 als Modell angebrachte Doppelfauststoß, mit mechanischer Entkopplung der schlagenden Hand vom Restkörper, um eine entsprechende Rückwirkung auf den Restkörper und damit die Standfläche zu vermeiden, für die Analyse der Übung "auf die Brust geschoben werden" IMO ungeeignet.








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