Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen

Ist das so? Wenn ich mir statistisch anschaue, wo Polizeibeamte in Deutschland im Einsatz verletzt werden oder sogar ums Leben kommen, dann ist das zumeist nicht der SEK Beamte, sondern der Bereitschafts- oder Streifenpolizist im Alltagsdienst. Nicht Mitglied einer Spezialeinheit zu sein, schützt einen doch nicht davor, in solche Lagen zu kommen und dann handeln zu müssen. Oder wollen wir das so haben wie in den USA, wo beim AMOK Lauf die Streifenbeamten 'ne Stunde draußen auf das SWAT warten, während in der Schule der Täter wütet?
Eben weil die besser für diese speziellen Einsatz besser ausgebildet sind. Nach deiner Logik kann man die Sondereinheiten ja abschaffen und einen Bankübefall durch Streifenpolizei lösen lassen. Seit Olympia München ist man von dieser Logik abgekommen.

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Inwiefern denn "umstellen" und warum sollten Einsätze mit "Psychosen" nicht weniger werden? Wieviel macht das denn prozentual überhaupt aus vom Einsatzgeschehen her?
Das psychische Krisen häufiger werden, ist einfach der Fall und wird zukünftig so sein. Ist aber ein eigener Faden. Beispiele gibts hier:
https://www.tagesschau.de/inland/ges...ldung-101.html
Polizei-Interventionen – jeder dritte Tote war psychisch krank
Hier hat ein Polizeikomisar ein PDF erstellt: Konzept zum polizeilichen Umgang mit psychisch auffälligen Jugendlichen
Ich poste jetzt hier keine weiteren Links zu den Google-Ergebnissen "Polizei tötet psychisch Kranken", kannst du selbst machen. Und ja, ein toter Kranker belastet die hinterbliebene Familie!


Umstellung insoweit, dass es eben in gewissen Räumen ausgebildete Psychiater abrufbereit sind und die Polizei ergänzen.
Gibt z. B. in Hessen?!? oder Kummune? eine Anordnung, dass Lehrer mit den BetreuerInnen der Kindertagesstätten, die die Kinder Nachmittags betreuen, zusammenarbeiten müsse, was Kontakt, Austausch und gemeinsame Treffen zur Absprache beinhaltet. Da gehts ja auch. Diese Anordnung ist übrigens sehr unbeliebt. Ausbildung, Arbeitgeber, Zielrichtung, Konzept, Arbeitsweise mit den Klienten, Arbeitsweise mit den Kollegen, unterschiedliche Gesetze usw. machen das ganze schwieriger als es sich anhört. Lehrer und Erzieher mögen sich offensichltich nicht so sehr, oder die Konzepte gehen weit auseinander...