
Zitat von
Lubo ILC
Schnelle unbewusste Anpassungen, sind eben unbewusst und können funktionieren aber auch nicht. .
Der grösste Teil deiner muskulären Aktionen sowohl im Alltag als auch in der KK , sind unbewusst. Unbewusst bedeutet nicht das sie mal funktionieren können und mal nicht.
Wir benutzen bei Arbeit mit unseren Extremitäten die willkürliche Muskulatur , das bedeutet aber nicht das jeder Muskel von uns bewusst angesteuert wird. Im Gegenteil. Da es um Bewegungen geht die abgerufen werden und die dann auch noch überb die Informationen unserer propriozeptoren (Eigenwahrnehmer ) abgeglichen werden , ist so gut wie alle Koordination von uns unbewusst. . das Einzige was wir tun ,das wir mit unsereren Vorstellen , Gedanken unserem Körper eine Anweisung geben wohin und wie wir uns bewegen wollen . Der Rest geschieht ohne unser bewusstes Zutun.
Im Training geben wir unserem Körper Vorgaben , wie wir uns bewegen wollen , wie wir reagieren wollen . Wir geben also die Anweisungen. Der Körper findet nun Wege um diese Anweisung zu koordinieren . DAS könntest du und ich , nicht bewusst hinbekommen , da wir garnicht alle einzelnen nötigen Muskeln im notwendigen zeitraum , BEWUSST ansteuern könnten
.Je öfter wir die Anweisung geben , also trainieren ,um so tiefer werden die Bewegungsprogramme eingeschrieben , gefestigt. Wenn wir sie dann abrufen . z.b. bei unkooperativen Übungen , ist gerade der unbewusste Teil der uns überhaupt handlungsfähig bleiben lässt .
Und wie The crane schon richtig schrieb , es ist unserer Körper der dann auf Reize , wie Druck durch Gegner , schnelle Anpassungen findet und nicht DU als Person . Du als Person kannst immer noch dabei Anweisungen geben ,um z.b. zusätzliche Muster (Befehle ) einzugeben , aber das feine ,permanente Reagieren läuft nicht über bewusstes Handeln.
Das Abrufen der Muster , um es dann unbewusst geschehen zu lassen ,gilt sowohl für das Reagieren (Anpassen) als auch für dein Output , z.b. in Form von kleinen kreisenden oder spiraligen Bewegungen die du erzeugst . Deshalb müssen wir ja alle so viel üben ,bis es zur zweiten Haut wird .
Stell dir vor du machst einen Down Hill mit der Rad . Du hälst dabei den Lenker locker und gleichzeitig fest , damit der nicht ausbricht ,aber genug Spiel hat um SEINEN Weg zu finden . Nie im Leben könntest du bewusst alles aktivieren an Muskulatur um auf die kleinen und grösseren Veränderungen während der Abfahrt schnell genug zu nreagieren. Das überlässt du alles deinem Körper . Es geschieht unbewusst , und funktioniert die ganze Abfahrt lang. Bewusst ist nur deine Entscheidung mal nach links oder brechts abzubiegen oder zu treten oder zu bremsen , aber nicht die muskuläre Ausführung selber.
So auch bei solchen Übungen mit spinning Hands
Geändert von Cam67 (14-10-2022 um 11:08 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)