Die gute alte Tradition der Quellenangaben - wo ist sie nur geblieben?

Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
Wenn Krieg aus so einfachen Zahlenspielen bestehen würde, dann wären russiche Truppen schon im März an der polnischen Grenze gewesen. Dazu kommt dann noch, dass deine Zahlen nicht stimmen.
Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
Zumal sie nichtmal genug Ausrüstung für die ersten 300k haben.
Also ich frag nochmal: Woher stammen denn diese Angaben? Deiner Phantasie? Interpretation?

Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
Die russische Armee wird Jahrzehnte brauchen um der Nato gefährlich werden zu können. Putin ist innenpolitisch geschwächt. Das können selbst Gebietsgewinne in der Ukraine nicht wieder hinbiegen.
Dann können wir also beruhigt sein.

Und Russland ist in der Welt isoliert. Ehemalige Vasallen wie Kasachstand und Armenen werden aufmüpfig und selbst Indien und China rücken immer weiter von Russland ab.
Nach meinem Kenntnisstand beteiligen sich nicht mal ein Drittel der Staaten der Welt an den Sanktionen.

Im Gegensatz dazu wird es immer schwerer den westlichen Bevölkerungen zu vermitteln warum man die Ukraine mit Milliarden unterstützen soll, wenn es der Wirtschaft gerade nicht so gut geht. Ein schnelles Ende des Krieges wäre also im Interesse der westlichen Nationen.
Das ist richtig. Im Interesse der Bevölkerung schon. Der Lieferanten weniger.

Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
Die russische Armee hatte schon mit den 300k ihre Probleme. Sie haben nicht genug Ausrüstung und auch nicht genug Ausbilder für eine Vernünftige Ausbildung. Ihr Logistik an der Front funktioniert mit ihrer momentan eingesetzten Truppenstärke schon sehr mangelhaft. Da dürften die 250k oder wie viele von der ersten Mobilisierungswelle nicht direkt an der Front gelandet sind, schon eine große Belastung sein.
Die russische Armee hat verdammt viele Baustellen. Selbst wenn ein unbedingter Wille da wäre, diese Baustellen zu beseitigen, glaube ich nicht,
Ist DAS deine Quelle?

Dazu braucht man eher Jahre, da das gesamte Konzept ihrer Führungsstrukturen veraltet ist. Die Lamettahengste müssten Teile ihrer Entscheidungsgewalt abgeben und den Landsern und Unterfgizieren müsste man das ihnen fleißig abtrainierte selbstständige Denken wieder beibringen.
Dazu kommt dann noch die russische Doktrin die auf die Masse statt Individualfertigkeiten setzt.
Und veraltete Technik. Die Russen werden vielleicht in der Lage sein, jedem eine Waffe in die Hand zu drücken. Aber zu mehr als zu einem Zergrush werden sie mit denen nicht in der Lage sein.

Und dann kommt noch die Unruhe in der Bevölkerung dazu. Selbst Putinunterstützer sind teilweise ins Ausland geflohen, weil sie zwar pro Krieg sind, aber bitte nur mit anderen als Kämpfer. Wenn die russische Regierung eine noch größere Mobilisierungswelle auslöst, dann könnte ihnen der ganze Laden um die Ohren fliegen.
Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Und wenn die Russen 2014 nicht Truppen und Unterstützung in den Donbass geschickt hätten, wäre das alles schon durch und nach Deiner Argumentation noch viel mehr Leid erspart worden oder hätten sich die Separatisten ohne russ. Unterstützung halten können?
All das: Kommt das in der Tagesschau?

Zusammengefasst: Die Russen kriegen nichts auf die Reihe. Fazit für mich: Russenangst ist unbegründet. "Magistor Scriptor"s Diskussionswunsch wurde erfüllt.

ok, das waren nur ein paar Beispiele. Ist eigentlich mittlerweile geklärt, wer auf dem Maidan sowohl auf die Demonstranten wie auch auf die Sicherheitskräfte geschossen hat?