Ich hatte heute auch ein spannendes Erlebnis, das ich so eher nicht vorhergesagt hätte.

Seit einigen Wochen gehen meine zwei Setter (10J, 20kg bzw. 6J, 22kg) und ich ab und an ein Stück mit einer Nachbarin und deren Leonbergerin (~3J, ~55kg). Hunde im Freilauf. Ihr Hund ist ein grundgutmütiges Tier, aber ein bisschen ... ähm ... unsensibel und vor allem sehr distanzlos. Trotzdem rennt und spielt meine Jüngere gerne mit ihr. (Die Ältere macht derweil ihr Ding und wird darin auch meist in Ruhe gelassen.)

Heute, nach einiger Zeit meinte die Hündin, MICH mit ihrer Sympathie überhäufen zu müssen. Sprich, sie wollte an mir hochspringen. Auch kein größeres Problem, ich lasse sie dann eben an meinem Knie runter rutschen, was auch so mit ihrer Halterin okay ist.

Als aber meine Jüngere fesehen hat, dass ich mich der stürmischen Liebe des Bärentiers erwehre, hat sie ihrerseirs beschlossen, mir beistehen und dem gut zweieinhalbmal so schweren Mädel erklären zu müssen, wo der Frosch die Locken hat. Ist nix passiert, aber sie wurde schon ziemlich laut und deutlich. UND kam mit ihrer Botschaft auch durch.

Wir haben das dann unterbrochen und die Hunde rangerufen, damit sich da nichts in tatsächlich ungesunde Zustände hochschaukelt, zumal meine Ältere auch kurz davor war, mitzumischen

Ganz ehrlich? So viel Traute hätte ich meiner "Kleinen" nie zugetraut. Ich kenne sie mehr unter "Gibt sich gern wichtig, ist aber im Grunde ein Schi**er."
Gelernt habe ich, dass die Mädels offenbar keineswegs nur rein optisch, durch ihre Anwesenheit, ggf. unschöne Situationen abwenden, sondern dass sie da auch vermutlich tatsächlich reingehen würden.
Sehr spannend!